Ungarn: Neue Verheißungen
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Ungarn : Neue Verheißungen Ein Kommentar von Michaela Seiser, Budapest13.04.2026, 19:54Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenUngarn hat gewählt.AFPDer designierte Regierungschef Magyar muss die Rechtsstaatlichkeit stärken und EU-Gelder zurückholen. Nur dann wird Ungarns Wirtschaft aufatmen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Für Ungarn eröffnet der Machtwechsel eine neue Chance im Aufholprozess. Gelingt es dem künftigen Regierungschef Péter Magyar, die Beziehungen zur EU zu entspannen, dürften die für das Land so wichtigen Fördergelder aus Brüssel wieder fließen, die wegen rechtsstaatlicher Mängel und Korruption blockiert waren. Investitionen könnten damit angeschoben und die Konjunktur belebt werden. Greift die nächste Regierung weniger stark in die Wirtschaft ein, würde auch dies das Vertrauen in den Standort stärken.Der künftige Regierungsvorsitzende Magyar hat mit einer Zweidrittelmehrheit formal alles in der Hand, um den Wandel zu schaffen. Doch wird das kein Knall, sondern ein Prozess. Denn selbst eine derartige Machtfülle bedeutet nicht automatisch eine reibungslose Regierungsführung. Tisza übernimmt eine Verwaltung, die in den zurückliegenden 16 Jahren stark von Orbáns Fidesz geprägt wurde. Magyars Versuch, dieses System aufzulösen, dürfte rechtlich komplex, politisch umstritten und zeitaufwendig sein.Mehr zum Thema premium Nach der AbwahlSo hat Orbán Ungarn abgewirtschaftet




