Umzug auf ein Dach geplant - Klapper-Störche bauen Klapper-Nest auf Säule
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Es droht Umzug statt Einzug: Klapper-Störche bauen Klapper-Nest auf Mariensäule Das Storchenpaar sitzt auf der Krone der Statue, hat schon Zweige für das Nest gesammeltFoto: Peter Kneffel/dpaThomasRöthemeierKarlKeim11.04.2026 - 16:44 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenFreising – Dieser Nistplatz ist ganz schön luftig: Ausgerechnet auf dem Kopf der Muttergottes versucht ein Storchenpaar, sich ein Zuhause zusammenzubauen. Hoch oben auf der Mariensäule in Freising wird Zweig für Zweig abgeladen – doch wirklich standfest wirkt das Ganze nicht. Also heißt es jetzt: Umzug statt Einzug! Das Nest-Drama auf der Mariensäule mitten am Marienplatz in Freising hat bald ein Ende. Denn der Platz auf dem Denkmal ist viel zu klein. Außerdem gibt es schon Schäden an der Statue.Seit Wochen schleppt das Storchenpaar immer wieder Zweige auf die etwas über acht Meter hohe Mariensäule auf dem Marienplatz in Freising (Bayern). Und immer wieder bleiben Touristen in der Stadt bei München stehen, machen Fotos. Doch der Standort für ein Nest ist nicht gerade ideal. Und laut Informationen der Stadt gibt es schon erste Schäden an der Krone der Statue. Schon bald soll diese klapprige Konstruktion auf der Statue weichen, die Störche sollen auf einem Dach brütenFoto: Peter Kneffel/dpaNest kann mehr als 100 Kilogramm wiegenZudem könnte laut der Stadt ein fertiggestelltes Nest ein erhebliches Gewicht erreichen: Bereits neue Nester wiegen mehr als 100 Kilogramm, ältere können sogar bis zu zwei Tonnen schwer werden – eine dauerhafte Belastung, die für das Denkmal problematisch wäre. Auch ist die Fläche für ein Nest zu gering. Deshalb gelten die Bauversuche der Weißstörche als „wenig erfolgversprechend“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.Der Marienplatz mit der Mariensäule Foto: mauritius images/Josef KuchlbauerJetzt arbeiten die Ämter für Stadtplanung, für Hochbau und für Bauordnung sowie die Denkmalbehörde gemeinsam an einer Lösung. Ziel: Ein neuer, sicherer Nistplatz – möglichst hoch...





