Trotz Krise: Die Zahl der Gründer steigt
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Trotz Krise : Die Zahl der Gründer steigt06.04.2026, 10:51Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenWie kann die erfolgreiche Unternehmensgründung gelingen?Vogl, DanielMehr Menschen wagen den Sprung in die Selbstständigkeit. Warum sie den Schritt in unsicheren Zeiten wagen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In Zeiten von Wirtschaftskrise und gestiegenen Preisen machen sich deutlich mehr Menschen in Deutschland selbstständig. Die Zahl der Gründerinnen und Gründer stieg 2025 auf rund 690.000, wie eine repräsentative Umfrage der staatlichen Förderbank KfW zeigt. Das sind fast ein Fünftel (18 Prozent) mehr als im Vorjahr mit 585.000.Grund für den Schub ist ein deutlicher Anstieg der Selbstständigen im Nebenerwerb: Hier wuchs die Zahl stark auf 483.000, nach 382.000 im Jahr 2024, während sich bei den Gründungen im Vollerwerb kaum etwas änderte. Dadurch stieg der Anteil der Nebenerwerbsgründungen auf den Rekordwert von 70 Prozent.Hauptmotiv vieler Menschen ist es laut Umfrage, mit der Selbstständigkeit nebenher zusätzlich Geld zu verdienen. Ein möglicher Grund seien die gestiegenen Lebenshaltungskosten, sagte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. „Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist schwieriger geworden, auch kleine Nebenjobs sind nicht mehr leicht zu finden. Die Selbstständigkeit kann hier eine Alternative für einen Zuverdienst sein.“Viele sind freiberuflich aus ÜberzeugungFür die Studie, eine Vorabauswertung des KfW-Gründungsmonitors, wurden 30.000 Telefoninterviews und 20.000 Online-Interviews geführt. Der Begriff Gründer ist breit definiert: Dazu zählen Menschen, die sich im Voll- oder Nebenerwerb, freiberuflich oder gewerblich, per Neugründung, Beteiligung oder Übernahme selbstständig gemacht haben.Mehr zum ThemaFAZ+Verena Pausder„Die Kosten für einen Fehler sind zu hoch in diesem Land“





