Trotz Iran-Krieg - Deutschlands Wirtschaft wächst stärker als gedacht
•Trotz Iran-Krieg: Deutschlands Wirtschaft wächst stärker als erwartetDeutschlands Industrie läuft weiter: Mehr Konsum und steigende Exporte sorgen zum Jahresstart für ein kleines Plus bei der Wirtscha...
•Trotz geopolitischer Spannungen und schwacher Erwartungen legte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,3 Prozent zu.
•Ökonomen hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet.Treiber waren vor allem der Konsum und der Staat: Sowohl private Haushalte als auch die öffentlichen Ausgaben stützten die Konju...
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Trotz Iran-Krieg: Deutschlands Wirtschaft wächst stärker als erwartetDeutschlands Industrie läuft weiter: Mehr Konsum und steigende Exporte sorgen zum Jahresstart für ein kleines Plus bei der WirtschaftFoto: Jan Woitas/dpaJasperBitter30.04.2026 - 10:25 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWiesbaden – Die deutsche Wirtschaft ist überraschend stabil ins Jahr gestartet. Trotz geopolitischer Spannungen und schwacher Erwartungen legte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,3 Prozent zu. Ökonomen hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet.Treiber waren vor allem der Konsum und der Staat: Sowohl private Haushalte als auch die öffentlichen Ausgaben stützten die Konjunktur. Dazu kamen leicht steigende Exporte. Schon zum Jahresende hatte die Wirtschaft zugelegt, wenn auch etwas schwächer als zunächst gedacht.Kleines Plus mit großer UnsicherheitIm Vergleich zum Vorjahr: Plus von 0,5 Prozent. Rechnet man Feiertage heraus: 0,3 Prozent. Unterm Strich zeigt sich: Die deutsche Wirtschaft hält sich besser als befürchtet. Doch Entwarnung gibt es nicht. Der Krieg im Nahen Osten belastet die globale Wirtschaft, vor allem über den Energiemarkt. Viele Prognosen für das Gesamtjahr wurden bereits nach unten korrigiert. Statt eines kräftigen Aufschwungs erwarten Experten nur noch ein Wachstum knapp über der Stagnation.Industrie warnt vor falscher SicherheitAuch aus der Industrie kommen mahnende Töne. BDI-Präsident Peter Leibinger warnt: Staatliche Ausgaben allein könnten die strukturellen Probleme nicht lösen. Entscheidend bleibe, den Standort wettbewerbsfähiger zu machen. Globale Krisen seien keine Ausrede für ausbleibende Reformen. Die Zahlen zeigen damit ein gemischtes Bild: kurzfristig stabil, langfristig weiter unter Druck. Ob aus dem kleinen Plus ein echter Aufschwung wird, bleibt offen.Mehr zum ThemaSchock für Deutschlands Wirtschaft: Neue Prognose: Preise rauf, Wachstum runterNeue Prognose zeigt: Inflation steigt, Wirtschaft und Jobs geraten we...المصدر: Bild | Source: Bild
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