„Tralala-Einlagen“ - Magdeburg-Legende schlägt Abwehr-Alarm
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
„Tralala-Einlagen“: Magdeburg-Legende schlägt Abwehr-AlarmPaderborns Filip Bilbija (r.) schenkte dem 1. FC Magdeburg zuletzt vier Tore einFoto: picture alliance/dpaMichaelNowack16.04.2026 - 05:05 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen55 Gegentore nach 29 Spielen! Der 1. FC Magdeburg hat die zweitschlechteste Defensive der 2. Liga. Zuletzt, beim 3:4 in Paderborn, reichten nicht mal drei selbst geschossene Treffer, um einen Sieg einzufahren. Trainer Petrik Sander (65) sprach danach Klartext: „Wenn ich mich in jeden Ball reinhaue und alles, was ich habe, investiere, um mein Tor zu schützen, dann sieht das anders aus als das, was wir gemacht haben.“ Das blau-weiße Abwehrtrauma! Es fallen einfach zu viele billige, vermeidbare Gegentreffer. Kann diese Horror-Bilanz, die den Unterschied zwischen Abstieg und Klassenerhalt machen könnte, in den letzten fünf Spielen bis zum Saison-Finale gestoppt werden?Zapf mangelt es an Qualität in FCM-AbwehrIn die Diskussion schaltet sich auch Manfred Zapf (79, 484 Pflichtspiele, 48 Tore), größte Abwehr-Legende der FCM-Geschichte, ein: „Der Fußball hat sich seit meiner Zeit sehr verändert. Aber eins ist bis heute Gesetz: Siege werden über die Abwehr eingefahren, basta!“ Was stimmt da hinten nicht? Der Europa-Pokalsieger von 1974 und spätere DDR-Nationaltrainer: „Die Statistik belegt, dass es offensichtlich an Qualität mangelt. Und mir persönlich fehlt auch eine Leitfigur, die in kritischen Phasen aufrüttelt, dem Rest signalisiert, wo es langgeht. Aber Jammern hilft nicht. Wir müssen mit diesem Personal durch das Restprogramm kommen. Und ich gehe trotz allem davon aus, dass wir in der 2. Liga bleiben.“FCM-Legende Manfred Zapf (79)Foto: Ronny HartmannZapf dennoch von Klassenerhalt überzeugtWoher nimmt „Zappel“, der in Berlin wohnt, aber jedes Spiel im TV verfolgt, diese Überzeugung? „So, wie die Statistik gegen unsere Defensive spricht, spricht sie auch für unsere Offensive. Mit 46 Toren stellen wir den achtbesten Angriff. Und haben...





