Tame Impala in der Festhalle: Phantastische Klangwelten
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Tame Impala in der Festhalle : Phantastische KlangweltenVon Michael Köhler02.05.2026, 12:02Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenKlang- und Licht-Spektakel: Tame Impala in der Frankfurter FesthalleLucas BäumlKevin Parker und seine Formation Tame Impala zelebrieren in der ausverkauften Frankfurter Festhalle ein zweieinhalbstündiges Klang-Licht-und-Projektions-Happening. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Wer sich schon immer mal fragte, ob Künstler inmitten des Konzertes auf die Toilette austreten müssen, bekam beim Gastspiel des australischen Musikprojekts Tame Impala in der ausverkauften Frankfurter Festhalle Antwort. Kevin Parker, vollbärtiger Bandchef, Sänger, Gitarrist, Synthesizerspieler und Komponist in Personalunion, machte sich in der Mitte des knapp zweieinhalbstündigen Klang-Licht-und-Projektions-Happenings mit einem Kameramann in Gefolgschaft auf den Weg durch die langen Gänge der Festhalle bis zur Herrentoilette. Während er sich erleichterte, sah man Parkers Füße in Turnschuhen und die unteren Hosenbeine auf der übergroßen Leinwand. Er vergaß auch nicht, sich die Hände zu waschen.Auch sonst unterschieden sich Darbietung, Musik und Anspruch von Tame Impala von denen anderer Künstler. Bekam die mit Dominic Simper (Gitarre, Synthesizer, Keyboards), Jay Watson (Synthesizer, Keyboards, Gitarre, Harmonieggesang), Julien Barbagallo (Drums, Synthesizer, Harmoniegesang), Cam Avery (Bass, Synthesizer, Harmoniegsang) und James Ireland (Gitarre, Synthesizer, Percussion, Drums) komplettierte Formation doch spielend einen erstaunlich weitgestreuten Stilmix unter einen Hut: Neo-Psychedelic-Pop traf da auf Indierock, Synthiepop auf Clubbeats und Electronica auf Rave, Techno und Trance. Eine Mischung, die die euphorisierte, mehrheitlich jüngere Besucherschar völlig in den Bann schlug. Schon der Auftakt des Konzerts mit „Apocalypse Dreams“ war energetisch und eigentümlich melancholisch zugleich und ließ an Pink Floyd denken, Kopfkino in...





