Tag der Arbeit in Frankfurt: DGB droht Bundesregierung mit einem heißen Sommer
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Tag der Arbeit in Frankfurt : DGB droht Bundesregierung mit einem heißen SommerVon Barbara Schäder01.05.2026, 16:29Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenBeim Demonstrationszug der Gewerkschaften zum Frankfurter Römerberg liefen Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) und die Linken-Bundestagsabgeordnete Janine Wissler (Mitte) an der Spitze mit.Barbara SchäderDGB-Chef Philipp Jacks wirft der schwarz-roten Bundesregierung „Klassenkampf von oben“ vor. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verfolge eine „neoliberale Agenda“.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Auf der traditionellen Gewerkschaftskundgebung am 1. Mai hat der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks die Bundesregierung scharf kritisiert. Die von der schwarz-roten Koalition in Berlin geplanten Leistungskürzungen, etwa bei der gesetzlichen Krankenversicherung, bezeichnete Jacks als „Klassenkampf von oben“. Er warf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, der „neoliberalen Agenda“ der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zu folgen, zu der unter anderem eine „Deregulierung des Arbeitsmarkts“ und eine Aufweichung der Klimaschutzziele gehörten.„Merz und die INSM haben das Geld, aber wir haben die Kraft der Solidarität“, rief Jacks den nach Polizeiangaben rund 5000 Kundgebungsteilnehmern auf dem Römerberg zu. „Stellt euch diesen Sommer auf gemeinsame Maßnahmen gegen die geplanten Reformen ein. Dieser Sommer wird heiß, laut und unbequem für die Bundesregierung werden.“ Empört zeigte sich der Frankfurter DGB-Chef auch über Berichte, wonach die Union bei der Koalitionsklausur Mitte April gefordert haben soll, den gesetzlichen Feiertag am 1. Mai zu streichen.Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) sagte in seiner Ansprache: „Ein Staat, der sozial gerecht ist, schützt die Demokratie.“ Zur Debatte über die gesetzliche Rente sagte er: „Unsere Renten sind keine Almosen, sondern hart erarbeitete Ansprüche, und wer dies infrage stellt, greift Lebensleistungen an.“ Indirekt war...



