Stuttgart 21: „Desaströse Nachrichten fürs Land und für Bahnkunden“
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Stuttgart 21 : „Desaströse Nachrichten fürs Land und für Bahnkunden“Von Corinna Budras, Rüdiger Soldt09.06.2026, 18:09Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenDie Baustelle des milliardenschweren Bahnprojekts Stuttgart 21dpaDie Politik reagiert empört auf die neuen Probleme am Stuttgarter Bahnhof. Sie erhöht den Druck auf die Deutsche Bahn. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die erheblichen Verzögerungen beim Infrastruktur-Großprojekt Stuttgart 21 sind in der Politik auf harsche Kritik gestoßen. „Wenn sich das bewahrheitet, dann wären das desaströse Nachrichten fürs Land und für Bahnkunden“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne). Zuvor hatte die F.A.Z. berichtet, dass sich die Eröffnung des Durchgangsbahnhofs auf Ende 2031 verschiebt. Nach der bisherigen Planung bedeutet das eine Verspätung von fünf Jahren.Zugleich erhöhte Özdemir den Druck auf den Staatskonzern. Er erwarte von der Bahn die Fertigstellung des Projekts und auch zuverlässige Terminzusagen. „Bei der Qualität des Projekts darf es keine Abstriche geben, ich will nicht, dass wir jedes Jahr neue Zahlen genannt bekommen.“ F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Fernwanderwege sollen weichenKeinerlei Abstriche dürfe es bei der Digitalisierung, dem Bau zusätzlicher Gleise auf Zulaufstrecken (P-Option) sowie beim Bau des Pfaffensteigtunnels geben. Er werde in den nächsten Tagen gemeinsam mit Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU) in einer Telefonschalte mit der Bahnchefin Evelyn Palla sprechen und dann mehr über den Sachstand erfahren. „Danach werden wir das weitere Vorgehen besprechen.“Razavi forderte, dass die Bahn alles dafür tun müsse, in den kommenden Jahren die Auswirkungen der noch notwendigen Arbeiten in Stuttgart für die Fahrgäste zu verringern. Vor allem der umständliche „Fernwanderweg“ zu den Bahnsteigen muss so schnell wie möglich ein Ende finden. Nach den neuen Plänen soll bis Ende 2027 dafür eine neue...




