Straße von Hormus: Indien bestellt iranischen Botschafter nach mutmaßlichem Angriff auf Handelsschiffe ein
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Zwischenfall in Straße von Hormus Indien bestellt iranischen Botschafter nach mutmaßlichem Angriff auf Handelsschiffe ein Zwei indische Schiffe sollen in der Straße von Hormus gewaltsam an der Durchfahrt gehindert worden sein. Neu-Delhi ist »tief besorgt« und fordert Iran auf, die Passage für Transporte mit Ziel Indien wieder zu erleichtern. 18.04.2026, 20.48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die Straße von Hormus in einer von der Nasa zur Verfügung gestellten Satellitenaufnahme Foto: The Visible Earth / NASA / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Nach dem mutmaßlichen Beschuss zweier indisch beflaggter Handelsschiffe in der Straße von Hormus hat das Außenministerium in Neu-Delhi den iranischen Botschafter einbestellt. Bei dem Treffen am Abend (Ortszeit) sei dem Diplomaten die »tiefe Besorgnis Indiens über den Schießvorfall« übermittelt worden, teilte das Ministerium mit. Weitere Details nannte die Behörde nicht. Indien habe betont, wie wichtig ihm die Sicherheit der Handelsschifffahrt und der Seeleute sei. Iran habe in der Vergangenheit mehreren Schiffen mit Ziel Indien eine sichere Durchfahrt gewährt. Neu-Delhi forderte den Botschafter demnach auf, Teheran Indiens Position zu übermitteln und die Passage für Schiffe Richtung Indien durch die Straße von Hormus wieder zu erleichtern. Zuvor hatte der Verfolgungsdienst TankerTrackers.com unter Berufung auf den maritimen Notrufkanal berichtet, dass iranische Revolutionswächter in der Meerenge zwei Schiffe gewaltsam zurückgedrängt hatten. Betroffen sei unter anderem ein VLCC-Supertanker gewesen, der zwei Millionen Barrel irakisches Rohöl transportierte. Der indische Sender NDTV berichtet, die Schiffe »Jag Arnav« und »Sanmar Herald« seien von Kanonenbooten attackiert worden. Verletzt worden sei demnach niemand, auch Sachschaden habe es nicht gegeben. Die Schiffe hätten jedoch umkehren müssen. Mehr zum Thema Möglicher Einsatz im Persischen Golf: Das können die Minenjagdboote der Bundeswehr Folgen des Irankriegs: Europas Luftfahrt hat ein Kerosin-Problem Von Martin U. Müller und Benedikt Müller-Arnold Krieg in Nahost: »Ich und der Ajatollah« – Trumps Satz, der am Golf alle Alarmglocken schrillen lässt Aus Chassab an der Straße von Hormus berichtet Bernhard Zand Iran hatte seine Entscheidung zur Öffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr rückgängig gemacht. Die iranische Armeeführung begründete die neuerliche Blockade der immens wichtigen Schifffahrtsstraße laut Staatsmedien mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen. Die Straße von Hormus stehe nun erneut »unter strenger Führung und Kontrolle der Streitkräfte«, solange die USA nicht die freie Schifffahrt nach Iran ermöglichten, hieß es. Während die ganze Welt auf die Straße von Hormus blickt, leiden die Menschen in Iran weiter unter dem Regime. Lesen Sie hier mehr über die aktuelle Situation im Land . luc/dpa Startseite Feedback





