Staatsschutz ermittelt - Anschlag auf jüdisches Restaurant in München
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Staatsschutz ermittelt: Anschlag auf jüdisches Restaurant in MünchenDie Polizei sichert Spuren an den Löchern in den Restaurantschaufenstern. Mutmaßlich wurden drei Brandsätze in das Lokal geworfenFoto: Vifogra GmbHMarkusLangner10.04.2026 - 07:54 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenMünchen – Unbekannte warfen in der Nacht zum Freitag mutmaßlich drei Brandsätze durch die Scheiben eines jüdischen Restaurants im Münchner Kunst- und Univiertel. Zum Glück war das Lokal bereits geschlossen, niemand wurde verletzt. Ein Großaufgebot der Polizei sicherte Spuren des offenbar antisemitischen Anschlags. Offiziell wird „in alle Richtungen ermittelt“.Seit fast 20 Jahren serviert Ben Malenboym in seiner Grillbar „Eclipse“ an der Heßstraße in München kulinarische Spezialitäten Israels. Das „Eclipse“ ist im Netz hervorragend bewertet. Die Menschen lieben Malenboyms Hummus oder seine Shakshuka. Weit nach Ladenschluss schlugen die Täter zu: „Gegen 0.45 Uhr wurde die Polizei von Anwohnern angerufen, die Knallgeräusche wahrgenommen hatten“, sagte Polizeisprecher Tobias Schenk am Freitagmorgen zu BILD. An den Löchern in den Fensterscheiben sollen Schmauchspuren gefunden worden seinFoto: Vifogra GmbHStaatsschutz an Ermittlungen beteiligt„Die ersten Einsatzkräfte entdeckten drei Löcher in den Fenstern“, so Tobias Schenk weiter. In den Löchern waren offenbar Schmauchspuren zu erkennen. Möglicherweise wurden diese durch Pyrotechnik verursacht. Die Auswertung der Spurensicherung ist am Freitagmorgen noch nicht abgeschlossen. Zum Zeitpunkt des Anschlags befanden sich weder Gäste noch Personal im Restaurant.Noch in der Nacht begann die Kripo mit den Ermittlungen. „Das Besondere bei diesem Einsatz ist die politische Brisanz, die dahintersteckt. Die Betreiber dieses Restaurants sind jüdischen Glaubens“, sagte der Polizeisprecher. Auch der Staatsschutz ist an den Untersuchungen beteiligt. Von den mutmaßlich antisemitischen Tätern fehlt bislang jede Spur. Polizeisprecher Schenk: „Wir erm...





