Staatsanwaltschaft teilt Notruf-Audios - Schwere Justizpanne um Todesfeuer in Crans-Montana
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Staatsanwaltschaft gibt Notruf-Audios aus Brandnacht weiter: Schwere Justizpanne um Todesfeuer in Crans-MontanaDer Moment, in dem das Inferno begann: Sprühfontänen in Champagnerflaschen entzünden die Decke der Kellerbar. Bei dem verheerenden Feuer sterben 41 MenschenFoto: privatLauraMeinfelder05.04.2026 - 14:16 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenCrans-Montana (Schweiz) – „Meine Freunde sterben drinnen. Ich bitte dringend um Hilfe“, fleht ein Anrufer in der Silvesternacht. Es ist einer von vielen verzweifelten Notrufen aus der Todesbar von Crans‑Montana. Zittrige Stimmen schildern das unfassbare Grauen. Doch die sensiblen Audios, die nur für die Retter bestimmt waren, gelangten jetzt an die Öffentlichkeit.Es ist die nächste schwere Panne im Ermittlungsverfahren um die Tragödie in der Bar „Le Constellation“ mit 41 Toten und 115 Verletzten. Die Staatsanwaltschaft Wallis forderte im Januar die Notrufe an, die zwischen 1.25 und 3 Uhr eingingen. Die Behörden hoben das Berufsgeheimnis auf und übergaben am 21. Januar einen verschlüsselten Stick mit den Aufnahmen an die Justiz.An dieser Treppe starben die meisten Opfer. Weil Wärme nach oben steigt, zogen die Extremtemperaturen wie durch einen Kamin die Treppe hochFoto: privatRetter erstatten Anzeige nach Notruf-LeakDoch nur wenige Tage später tauchten die Audios plötzlich in Newsportalen auf. Persönliche Daten, Details zu Verletzungen und Worte voller Todesangst und Verzweiflung waren plötzlich für jedermann abrufbar. Der Grund? Die Staatsanwaltschaft Wallis gab die Akten an die Opferanwälte weiter. Darin enthalten: sämtliche Notrufe aus der Feuer-Nacht in Crans-Montana sowie andere Notrufe aus dem Kanton. Jetzt erstattete die kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) Anzeige gegen Unbekannt, wie der „Tages‑Anzeiger“ berichtet. Trauernde Retter am Tag nach der Tragödie vor der TodesbarFoto: Getty ImagesDie Weitergabe verstoße gegen das Berufsgeheimnis und das Datenschutzgesetz, so die KWRO laut „Tages-Anzeig...





