Splitterbrötchen mit Rhabarbermarmelade: Das schmeckt ja wie geschmiert!
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{ "@context": "https://schema.org", "@type": "ImageObject", "url": "https://img.zeit.de/zeit-magazin/wochenmarkt/2026-04/splitterbroetchen-rhabarbermarmelade-backen-sonntag-rezept-bild-1/super__620x413", "width": 620, "height": 413, "copyrightHolder": { "@type": "Person", "name": "\u00a9\u00a0Elena Cremer" } } Splitterbrötchen mit Marmelade © Elena Cremer Z+ (abopflichtiger Inhalt); Splitterbrötchen mit Rhabarbermarmelade: Das schmeckt ja wie geschmiert! In Berlin haben Splitterbrötchen Tradition, für alle anderen könnten sie eine werden. Zu diesem Rezept reicht unsere Autorin selbst gekochte Rhabarbermarmelade. Ein Rezept von Elena Cremer Aus der Serie: Süßer Sonntag 26. April 2026, 14:08 Uhr etwas komplizierterüber 60 Minuten Als ich vor Kurzem mit Freunden aus Paris drei Stunden verspätet in den Berliner Hauptbahnhof einfuhr und wir unser schweres Gepäck an den stillstehenden Rolltreppen vorbei ins Obergeschoss schleppten, schämte ich mich kurz für all das, was in meiner Wahlheimat aktuell wieder schiefläuft. Doch statt ins Hauptstadt-Lamento einzustimmen, richte ich den Blick in solchen Momenten lieber auf die guten Dinge, die diese Stadt hervorgebracht hat: Splitterbrötchen zum Beispiel. Dieses Gebäck ist nicht nur köstlich, es erzählt auch Stadtgeschichte. Im ehemaligen Ost- und Westberlin wurde es auf zwei verschiedene Arten gebacken. Bei der Westberliner Version wird die Butter wie bei klassischem Plundergebäck als Platte in den Hefeteig eingearbeitet. Im Osten dagegen war eine rustikalere Methode verbreitet: Die Butter wird grob gewürfelt zusammen mit dem Zucker auf auf den Teig gegeben. Grobe Klumpen sind ausdrücklich erwünscht, denn sie sorgen für die typisch zersplitterte Kruste und die herrlich weiche Krume.





