Spielzeugoptik in Wuppertal - XXL Lego-Brücken als weltweiter Touristen-Magnet
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Spielzeugoptik in XXL: Wuppertals Lego-Brücken ziehen Touristen aus aller Welt anDie Lego-Brücke – ein Kunstwerk, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistertFoto: picture alliance / Jochen Tack | Jochen TackRobin Hartmann11.04.2026 - 15:00 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenZwei Brücken in Wuppertal machen Kindheitsträume wahr und sehen dabei aus wie aus einem Spielzeug-Katalog. Riesige Lego-Steine aus Beton zieren das Stadtbild. Doch hinter dem bunten Spektakel steckt kein Konzern, sondern ein Künstler mit Graffiti-Vergangenheit und einer außergewöhnlichen Idee.Sie sehen aus wie gigantische Lego-Konstruktionen und sind quasi auch genau das: Brücken, gestaltet im Stil der weltberühmten Bauklötze. Das ist kein Fake und keine Photoshop-Spielerei, sondern ein echter Hingucker für Einheimische, Touristen und Lego-Fans aus aller Welt.Heute gehören die sogenannten Lego-Brücken zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt. Doch wie kam es eigentlich zu diesem bunten Kunstwerk?Die Idee kam von seiner FrauMartin Heuwold, Künstlername MEGX, ist der Kopf hinter dem Projekt. Der Street Artist erzählt im Gespräch mit TRAVELBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer), wie alles begann: Der Verein Wuppertalbewegung e.V. hatte ihn damals beauftragt, ein Design für eine alte Bahntrasse zu entwerfen, die zur Nordbahntrasse – einem 20 Kilometer langen Rad- und Fußweg – umgebaut wurde. Heuwold hatte schon mehrere Vorschläge gemacht, war aber nicht zufrieden. Dann der Tipp seiner Frau: „Probier es doch mal mit Lego-Steinen.“2011 wurde die erste Brücke realisiert – mit der HandDer Künstler setzte die Idee um. Zwei Wochen lang arbeitete er bis zu sieben Stunden täglich. 250 Quadratmeter Fläche, bemalt mit Rolle, Pinsel und Sprühlack. „Es passiert ja nicht jeden Tag, dass man eine ganze Brücke als Fläche angeboten bekommt, da war ich natürlich hochmotiviert.“Seine Ausbildung als Maler half ihm dabei. Doch was dann passierte, hatte selbst Heuwold nicht erwartet.Zuerst berichtet...




