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Spiele in Rhein-Ruhr: Nordrhein-Westfalen stimmt mit Ja für Olympia-Bewerbung

رياضة
Der Spiegel
2026/04/19 - 21:30 501 مشاهدة
Region Köln, Rhein, Ruhr Nordrhein-Westfalen stimmt mit Ja für Olympia-Bewerbung Die Pläne für eine deutsche Olympia-Bewerbung erhalten einen weiteren Schub. In Nordrhein-Westfalen votiert eine deutliche Mehrheit für das Projekt »KölnRheinRuhr«. Nur ein Ort verfehlte das Quorum. 19.04.2026, 23.30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Köln: Die Hohenzollernbrücke erleuchtet in den olympischen Farben Foto: Christoph Reichwein / dpa Nach München gibt auch Nordrhein-Westfalen ein klares Ja zur Olympia-Bewerbung. In 16 der 17 Städte stimmten laut Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) rund zwei Drittel für eine Kandidatur der Region Köln, Rhein, Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Insgesamt beteiligten sich rund 1,4 Millionen Menschen an der Abstimmung, das ist rund ein Drittel der Teilnahmeberechtigten. »Ich bin begeistert von diesen Ergebnissen«, sagte Wüst schon vor dem Ende der Auszählung, die in Köln noch bis in die Nacht andauerte. NRW hat damit als zweiter nationaler Bewerber nach München die Rückendeckung der Bürger erhalten. Hamburg stimmt Ende Mai ab, Berlin verzichtet auf einen solchen Entscheid. Kiel stimmt für Bewerbung als SegelstandortEbenfalls am Sonntag verkündete Kiel, dass 63,5 Prozent der Stimmberechtigten bei einem Bürgerentscheid für die Pläne der Stadt als Segelstandort einer möglichen deutschen Bewerbung votierten. »Das ist für den Sport und für dieses Land insgesamt gut. Das ist genau diese Bewegung, die wir brauchen«, sagte Otto Fricke, Vorstandschef des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), dem WDR zum Ja aus NRW und Kiel. Beim Gesamtergebnis in NRW wurden nur die Kommunen berücksichtigt, in denen sich die erforderliche Zahl von Einwohnern an der Abstimmung beteiligten und in denen sich davon eine Mehrheit für eine Teilnahme ausgesprochen hat. Für ein gültiges Ergebnis musste in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern die Zustimmung bei zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten in der Kommune liegen. In kleineren Kommunen lag der Wert bei bis zu 20 Prozent. Wüst feiert Abstimmungsrekord – außer in HertenMehr als vier Millionen Wahlberechtigte konnten ihr Votum dafür ausschließlich per Briefwahl abgeben. Sie hatten die Unterlagen dafür fast überall automatisch per Post zugesandt bekommen. Abgestimmt wurde in den 17 Städten Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. Zur Beteiligung der Bürger sagte Ministerpräsident Wüst: »Das ist eine herausragende Zahl. Damit bricht diese Abstimmung gleich mehrere Rekorde: Es ist die größte direktdemokratische Beteiligung in der olympischen Geschichte und es ist zugleich die größte Bürgerbefragung in der Geschichte unseres Landes Nordrhein-Westfalen.« Bild vergrößern NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) verkündet das Abstimmungsergebnis Foto: Christoph Reichwein / dpa Das NRW-Konzept setzt auf vorhandene Sportstätten und will Neubauten vermeiden. In der »Leading City« Köln sind ein temporäres Leichtathletikstadion sowie das Athletendorf geplant. Wüst warb immer wieder für die »spektakulärsten, kompaktesten und nachhaltigsten Spiele«. Er versprach einen Zuschauerrekord mit 14 Millionen Tickets und großen Kulissen, etwa beim Schwimmen auf Schalke oder Fußball in Dortmund. In Herten, wo zusammen mit Recklinghausen Mountainbike-Wettbewerbe geplant waren, stimmten nicht genügend Menschen ab, damit fällt die Stadt komplett aus der NRW-Bewerbung aus. Allerdings sollen Ausweichkonzepte mit alternativen Sportstätten bereitstehen. Konkurrenz aus München, Hamburg und BerlinDie Zustimmung zur Bewerbung ist noch keine Entscheidung für die Sommerspiele in NRW. Parallel bewerben sich auch München, Hamburg und Berlin für eine Ausrichtung. Münchens Projekt hatte schon im Herbst des Vorjahres eine deutliche Zweidrittelmehrheit (66,4 Prozent) bei einem Bürgerentscheid erzielt und die Konkurrenz unter Druck gesetzt. »Die sind auch gut. Es ist auch gut, dass wir vier starke Bewerbungen in Deutschland haben«, sagte NRW-Ministerpräsident Wüst dem WDR. Mehr zum Thema Konkurrenz zweier Ministerpräsidenten: So rangeln Markus Söder und Hendrik Wüst um Olympia Von Jan Friedmann und Miriam Olbrisch Aktuelle deutsche Bewerbung: »1936 und 1972 waren für das IOC vorbildliche Olympische Spiele« Ein Interview von Andreas Meyhoff Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bewertet alle Kandidaten mithilfe einer Matrix, in die auch die Ergebnisse der Bürgerentscheide einfließen, und entscheidet am 26. September über den deutschen Bewerber. Bis Anfang Juni können alle Bewerberstädte ihre Konzepte noch nachbessern. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird wohl frühestens 2027 eine Entscheidung über den Austragungsort für die Sommerspiele 2036 treffen. Als Interessenten gelten Katar, Indien und Südafrika. Derzeit prüft eine IOC-Arbeitsgruppe eine erneute Reform des Vergabeverfahrens. Olympia 2028 findet in Los Angeles statt, 2032 ist Brisbane Gastgeber. jmm/aha/dpa Startseite Feedback
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