Sozialdemokratie: Ein Blick in die Vergangenheit verrät die Ursachen des SPD-Niedergangs
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Sozialdemokratie : Ein Blick in die Vergangenheit verrät die Ursachen des SPD-Niedergangs Gastbeitrag Von Von Carl-Ludwig Holtfrerich21.04.2026, 19:18Lesezeit: 8 Min.Bildbeschreibung ausklappenArbeiten am Erscheinungsbild: Die SPD muss sich aber vor allem inhaltlich neu aufstellen.dpaNach neuesten Umfragen kommt die SPD bundesweit auf nur noch 12 bis 14 Prozent. Wer Ursachen für den Abstieg sehen wollte, konnte diese seit langem beobachten.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Parlamentarische Linke der SPD hat die Augen verschlossen. Zu ihr gehören prominent Bärbel Bas, die Ko-Vorsitzende der Partei, zudem der Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner, lange Chef der SPD in Schleswig-Holstein, außerdem Katarina Barley, SPD-Parteivorstand und Vizepräsidentin des Europaparlaments, sowie die ehemalige SPD-Ko-Vorsitzende Saskia Esken und Matthias Miersch, der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion: Sie alle haben es zugelassen, dass die Partei nicht mehr die Interessen ihrer traditionellen Wähler vertrat, der industriellen und sonstigen Arbeiter- und Angestelltenschaft. Unter dem Einfluss der Parteilinken war der SPD die Vertretung der Interessen der Empfänger von Sozialtransfers wichtiger geworden. Es scheint, als seien ihre führenden Vertreter Influencern von Transferempfängern zum Opfer gefallen, vor allem von Rentnern, die die treueste Wählergruppe der SPD geblieben sind. In der jüngsten Wählergruppe, den 18- bis 24-Jährigen, ist diese Partei schon kräftig abgeschrieben.Für SPD-Entscheidungen gegen die Interessen ihrer traditionellen Wählerschaft kommen allerdings auch noch andere Ursachen ins Spiel: Erstens simple Unkenntnis von wirtschaftspolitischen Maßnahmen und deren Wirkungen sowie sozialpolitischen Maßnahmen und deren Verhaltensanreizen. Zweitens Unterwanderung der Partei durch Mitglieder, die anstreben, jene in der SPD zu schwächen, die seit dem Godesberger Programm der Partei sich mit der Wirtschaftsordnung der Sozialen Marktwirtsch...




