Sorge vor hohen Flutwellen: Tsunami-Warnung nach schwerem Beben vor Japans Küste
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Sorge vor hohen Flutwellen : Tsunami-Warnung nach schwerem Beben vor Japans KüsteVon Tim Kanning, Tokio20.04.2026, 14:59Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenNach einem schweren Beben im Pazifik rufen die Behörden zur Evakuierung der Küste auf.AFPNach einem schweren Erdbeben im Pazifik warnen die Behörden in Japan vor drei Meter hohen Tsunami-Wellen. Viele Fischer fliehen aufs offene Meer. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Vor Tsunami-Wellen mit Höhen von bis zu drei Metern haben die japanischen Behörden am frühen Montagabend nach einem schweren Erdbeben im Pazifik gewarnt. In eindringlichen Worten berichteten die Sprecher des japanischen Fernsehsenders NHK von großen Wellen, die mit hoher Geschwindigkeit auf Japan zurollten, und riefen die Küstenbewohner in mehreren nördlichen Präfekturen der Hauptinsel Honshu sowie der Nordinsel Hokkaido auf, sich in höhere Gebiete in Sicherheit zu bringen.Auch die Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bat die Bevölkerung, die bedrohten Gegenden zu evakuieren. Webcam-Bilder von Häfen in den betroffenen Regionen zeigten, wie Boote und Schiffe hastig aufs offene Meer hinausfuhren, offenbar weil ihre Besatzungen sich dort sicherer fühlten als an der Küste.Fukushima gab EntwarnungGegen fünf Uhr nachmittags hatte die Erde vor der Ostküste des Landes mit einer Stärke von 7,5 gebebt. Das Epizentrum lag zehn Kilometer tief in der Erde. In weiten Teilen von Japans Norden wurde die Intensität des Bebens auf einer siebenstufigen japanischen Skala mit einer oberen Fünf angegeben. Beben dieser Stärke können schlecht befestigte Betonwände einstürzen lassen. Berichte über größere Schäden oder Verletzte gab es aber zunächst nicht. Bis um acht Uhr abends war die bis dahin höchste gemessene Welle im Hafen der Stadt Kuji 80 Zentimeter hoch.Die Betreiber der Atomkraftwerke entlang der betroffenen Küstenstreifen meldeten, dass sie keine ungewöhnlichen Messwerte festgestellt hätten. Auch der Betreiber der Atomruine in Fukushima, die ein...





