Sicherheitslücke - Bluetooth-Tracker verrät Position von Nato-Kriegsschiff
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Sicherheitslücke: Bluetooth-Postkarte verrät Position von Nato-KriegsschiffDie „HNLMS Evertsen“ im Hafen von Heraklion auf Kreta (Griechenland)Foto: REUTERSHagenMeyer20.04.2026 - 17:01 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenAmsterdam (Niederlande) – Früher bedrohte die Pest die Besatzungen von Handels- und Kriegsschiffen – heute ist es die Post … Jedenfalls wenn per Grußkarte ein billiger Bluetooth-Tracker an Bord eines hunderte Millionen Euro teuren Nato-Kriegsschiffs geschickt wird. Ein Journalist sandte eine präparierte Postkarte mit dem Mini-Peilsender ans Schiff und konnte so 24 Stunden lang die streng geheime Position verfolgen. Der bedenkliche Vorfall passierte an Bord der „HNLMS Evertsen“, einem Schiff der Königlich niederländischen Marine. Luftabwehrfregatten wie die „Evertsen“ begleiten größere Marineverbände und sichern die anderen Schiffe gegen Angriffe aus der Luft. Doch statt mit ihrem Radar u. a. den französischen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ zu schützen, brachte sie die Gruppe von Nato-Schiffen durch das Datenleck im Mittelmeer in große Gefahr.Ministerium zeigte öffentlich, wie man Post ans Schiff schicktAbsurd: Während der niederländische Journalist Just Vervaart die Schwachstelle aufdeckte, hielt er sich nur an Vorgaben des niederländischen Verteidigungsministeriums. Das stellte nämlich öffentlich detaillierte Informationen bereit, wie man den Soldaten auf See Post schicken kann, die gerade wegen der angespannten Lage im Nahen Osten im Einsatz sind. Genauer gecheckt wurden an Bord dabei offenbar nur Pakete, nicht aber Briefe und Karten. Mehreren Medienberichten zufolge wurden die Standards inzwischen geändert, unter anderem sind Sendungen mit Batterien nun nicht mehr erlaubt. Mehr zum ThemaPlatzen die Gespräche?: Nein, sagt Trump – sonst wird Iran „in die Luft gesprengt“Gehen die Verhandlungen im Iran-Krieg weiter? Laut Trump ja, laut den Mullahs nein.Mullahs greifen rund um den Globus anWas das Ganze so gefährlich macht: Mit Drohnen...





