Seltene Vogelart - Warum der Kākāpō ums Überleben kämpft
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Seltene Vogelart: Warum der Kākāpō ums Überleben kämpftDer seltene Kākāpō beeindruckt mit seinem ungewöhnlichen Aussehen und seinem Kampf ums ÜberlebenFoto: Getty ImagesLouisa StoefflerBerlin21.04.2026 - 16:06 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenEr sieht aus wie ein plüschiger Tollpatsch und ist doch eine der seltensten Vogelarten der Welt. Mit seiner rundlichen Statur und seinem unbeholfenen Gang wirkt der Kākāpō wie ein Wesen aus einem Fantasy-Roman. Hinter dem charmanten Äußeren steckt jedoch eine dramatische Geschichte und eine ungewisse Zukunft.Der Papagei ist ein Überlebender aus einer Zeit, in der Neuseeland noch völlig isoliert war. Doch gerade diese Isolation wurde ihm später fast zum Verhängnis.Was ist das Besondere am Kākāpō?Der Kākāpō ist der schwerste Papagei der Welt. Die Papageienart lebt nur in Neuseeland, wird bis zu 64 Zentimeter lang und bis zu vier Kilogramm schwer, wie PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) bereits berichtete. Nicht nur das macht den Kākāpō besonders. Er ist der einzige flugunfähige Papagei. Ohne natürliche Feinde mussten seine Vorfahren nicht fliehen. Über Millionen Jahre verloren sie deswegen die Fähigkeit zu fliegen. Stattdessen entwickelte sich ein Vogel, der klettert, springt und manchmal eher abstürzt als gleitet.Neue Studien zeigen außerdem, dass die Vögel sozialer als gedacht sind. Auch ihr mögliches Alter von über 90 Jahren macht sie einzigartig. Zudem riechen Kākāpō moosig und sind nachtaktiv.Eingeschleppte Feinde brachten den Kākāpō an den RandWenn Gefahr droht, setzt der Kākāpō auf Stillstand. Die Tiere verharren und hoffen, nicht gesehen zu werden. Das grün-gelbe Gefieder gibt dem Papageien dafür die perfekte Waldtarnung.Mit den Menschen kamen jedoch neue Bedrohungen. Für Ratten, Katzen und Frettchen war der wehrlose Vogel leichte Beute. Die Population brach dadurch dramatisch ein. In den 1970er-Jahren galt die Art fast als verloren. Skurriles Liebesleben der KākāpōAuch bei der Fortpflanzung geht der...





