Scholz meldet sich: Scholz’ Antwort im Kanzlerfernduell
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Scholz meldet sich : Scholz’ Antwort im Kanzlerfernduell Ein Kommentar von Susanne Kusicke07.05.2026, 06:47Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenAmtsübergabe: Der soeben gewählte Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts) und sein Vorgänger Olaf Scholz am 6. Mai 2025 im KanzleramtAPDer Bundeskanzler a. D. erinnert die Union daran, dass sie mit der AfD nicht zusammengehen dürfe. Warum tut er das? Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Als hätte es dieser Erinnerung bedurft: Die AfD sei eine „antipluralistische Partei“, mit der kein Staat zu machen sei, sagte Olaf Scholz am Dienstagabend in einer Sitzung der SPD-Bundestagsfraktion. Das sei so wie 2005, als es – in diesem Falle – eine linke Mehrheit im Bundestag gegeben habe, aber die SPD der Versuchung sozusagen nicht erlag, mit der damaligen PDS zu koalieren oder sich von ihr auch nur dulden zu lassen.Scholz’ Wortmeldung war ungewöhnlich, weil sich der Bundeskanzler a. D. und nun normale Bundestagsabgeordnete bisher strikt an seine Ankündigung hielt, die Politik seiner Fraktion nicht öffentlich zu kommentieren. Das zeigt, dass es in der SPD womöglich doch die Sorge gibt, aus Gedankenspielen über ein Zusammengehen von Union und AfD könnte einst mehr werden – da kann Scholz’ Nachfolger im Amt noch so oft sagen, dass das mit ihm nicht zu machen sei.Mehr zum ThemaEin Jahr Kanzler MerzWie viel Ampel steckt in Schwarz-Rot?





