Schlechte Umfragewerte - Putin in Russland so unbeliebt wie lange nicht
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Schlechte Umfragewerte: Putin in Russland so unbeliebt wie lange nichtGrund ist nicht der KriegRusslands Präsident Wladimir Putin (73) verliert im eigenen Land an Rückhalt bei der BevölkerungFoto: APDanielPuskepeleitis07.04.2026 - 16:33 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenMoskau – Russlands Despot Wladimir Putin (73) verliert in seinem Land offenbar an Rückhalt in der Bevölkerung. Eine Umfrage des Kreml-nahen Meinungsforschungsinstituts FOM ergab, dass nur noch 71 Prozent der Russen ihrem Präsidenten vertrauen – ein Rückgang von fünf Prozentpunkten und die stärksten Einbußen seit 2019, analysiert das US-amerikanische Institut für Kriegsstudien (ISW). Allerdings hängt die Unzufriedenheit zumindest nicht direkt mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zusammen. Vielmehr hätte die Zustimmung für Putin in FOM-Umfragen bereits Anfang Februar abgenommen – zu dem Zeitpunkt, als der Kreml den Internet-Messenger Telegram drosselte. Der Staat blockiert verstärkt konkurrierende und ausländische Dienste wie Telegram oder WhatsApp und geht gegen virtuelle private Netzwerke (VPN) vor, die eine Umgehung der Sperren ermöglichen. Stattdessen drängt der Kreml die russische Bevölkerung zur Nutzung des staatlich geförderten Messengers MAX. Ein nationaler Messenger sei notwendig, da Geheimdienste anderer Länder ausländische Anwendungen unterwandert hätten. Aber das stößt auf Widerstand: Oppositionelle befürchten, dass russische Sicherheitsdienste ihrerseits Zugriff auf die Daten von MAX haben und abweichende Meinungen auswerten. Telegram-Blockade hat KonsequenzenWie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gehört MAX dem Unternehmen VK, dessen Chef der Sohn eines engen Putin-Vertrauten sei. VK teilte mit, die App habe seit ihrem Start vor einem Jahr 107 Millionen Nutzer gewonnen. Der Leiter des Informationsportals TelecomDaily, Denis Kuskow, kritisierte den Zwang: „Die Installation einer App oder die Nutzung eines Dienstes sollte eine persönliche Entscheidung sein.“M...





