Russland-Ukraine-Krieg: Drohnenangriffe treffen Lukoil-Anlage und Hafen Primorsk
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Russlands Krieg gegen die Ukraine Drohnen treffen Lukoil-Anlage und Hafen Primorsk – beschädigte Wohnhäuser in Odessa In der Osternacht flogen Russland und die Ukraine Drohnenangriffe. Dabei sind Anlagen des russischen Ölkonzerns Lukoil beschädigt worden. Auch kam es zu einem Brand im Hafen Primorsk. Die Ukraine meldet mehrere Verletzte. 05.04.2026, 10.43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Hafen Primorsk in Russland (Archivbild aus 2019) Foto: Alexander Ryumin / dpa / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Ukraine hat mit Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Objekte in Brand gesetzt. So berichtet Gleb Nikitin, Gouverneur der Oblast Nischni Nowgorod östlich von Moskau, Russland habe 30 ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt. Dabei hätten herabfallende Trümmer Feuer in zwei Objekten des Ölkonzerns Lukoil ausgelöst. Auch Wohnhäuser und ein Heizkraftwerk seien beschädigt worden. Demnach kam es zu Stromausfällen. Verletzte gebe es nach vorläufigen Angaben nicht. In der Oblast Leningrad, die an Sankt Petersburg grenzt, zielten ukrainische Angriffe erneut auf den Hafen Primorsk. Das teilte Gouverneur Alexander Drosdenko bei Telegram mit. An einer Ölleitung sei es zu einem »ungefährlichen Brand« gekommen. Insgesamt seien 19 ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, die Flugabwehr habe in der Nacht insgesamt 87 ukrainische Drohnen über russischen Zielen zerstört. Die Ukraine nimmt immer wieder russische Energieanlagen ins Visier – als Teil ihres Abwehrkampfes gegen den seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg Putins. Kyjiws Ziel ist es, Moskaus Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas zu senken. Mit den Erlösen aus dem Energieexport finanziert Russland seine Kriegswirtschaft. Moskau hat Anfang des Monats ein neues Benzin-Exportverbot bis Ende Juli verhängt, um die Preise angesichts der angespannten Lage auf den Energiemärkten zu stabilisieren. Auch Russland greift immer wieder ukrainische Öl- und Gasinfrastruktur an. Attacken treffen jedoch auch Wohngebäude – jüngst in Odessa. Wie der »Kyiv Independent« und die »Ukrainka Pravda« übereinstimmend berichten, sind in der Nacht zum Sonntag bei einem Drohnenangriff Wohngebäude in Odessa beschädigt worden. Mindestens drei Menschen seien dabei verletzt worden. Am Samstag griffen russische Drohnen einen Markt in der Region Dnipropetrowsk an. Dabei gab es mindestens fünf Todesopfer. Mehr zum Thema Selenskyjs Mission in Nahost: Warum die Ukraine den Golfstaaten hilft, iranische Drohnen abzuschießen Eine Analyse von Christian Esch Frontstadt Nikopol: Mindestens fünf Tote bei Drohnenangriff in der Südukraine Russlands Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj telefoniert mit Papst Leo XIV. und spricht von russischer »Oster-Eskalation« Während sich die Ukraine weiter gegen Russland verteidigt, sieht alle Welt nach Iran. Dort tritt Kyjiw als Helfer in der Not auf – indem es den Golfstaaten hilft, iranische Drohnen abzuschießen. Lesen Sie hier mehr dazu . atr/Reuters Startseite Feedback



