Rede vor dem Parlament: Auch der König kann Starmer keine Atempause verschaffen
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Rede vor dem Parlament : Auch der König kann Starmer keine Atempause verschaffenVon Johannes Leithäuser13.05.2026, 13:50Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenKeir Starmer am Mittwoch in LondonReutersDer Auftritt von Charles III. im Parlament lenkt nur kurz von Keir Starmers Problemen ab. Angeblich will ihn einer seiner Minister herausfordern.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Inmitten der ungelösten Führungskrise um den britischen Premierminister Keir Starmer hat König Charles III. am Mittwoch mit dem üblichen zeremoniellen Prunk das neue Parlamentsjahr in Westminster eröffnet und Starmers Regierungsprogramm für die nächsten Monate verlesen. Zu den beabsichtigten Gesetzgebungsakten und politischen Initiativen gehören eine engere Zusammenarbeit mit der EU, unter anderem für bessere Studien- und Arbeitsmöglichkeiten junger Leute, und zur automatischen Anpassung britischer Lebensmittel-Regulierungen an EU-Standards. Ferner kündigte der König Gesetze zur Verstaatlichung der Stahlwerke von British Steel und der britischen Eisenbahnen an.Mehr als ein Fünftel der Labour-Abgeordneten im Unterhaus, die den Premierminister am Mittwoch während der feierlichen Zeremonie umgaben, hat ihn inzwischen entweder zum sofortigen Rücktritt oder zu einer geordneten Amtsübergabe an einen Nachfolger aufgefordert. Ein rundes Viertel der Labour-Abgeordneten – rund 110 Parlamentarier – hat andererseits eine Solidaritätsadresse für Starmer unterschrieben und dafür plädiert, dass er weiter im Amt bleibt.Der Regierungschef traf am Mittwochmorgen vor der Zeremonie im Parlament einen seiner möglichen Herausforderer, Gesundheitsminister Wes Streeting, zu einem kurzen Gespräch in seinem Amtssitz in der Downing Street 10. Das Treffen dauerte lediglich eine Viertelstunde und nährte Mutmaßungen, Streeting werde als Minister seinen Rücktritt erklären, um anschließend Starmer in einer Kampfabstimmung um die Parteiführung herausfordern zu können. Britische Medien be...





