Private Rettung: Helfer dürfen neuen Rettungsversuch für Buckelwal starten
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Private Rettung : Helfer dürfen neuen Rettungsversuch für Buckelwal starten25.04.2026, 17:59Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenEin Boot der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nähert sich dem gestrandeten Buckelwal vor der Ostseeinsel Poel.dpaEine private Initiative will den gestrandeten Buckelwal über 400 Kilometer verlegen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern duldet den Plan. Was genau geplant ist. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In eine Art stählernes Aquarium gesperrt soll der vor der Ostsee-Insel Poel gestrandete Buckelwal bis in die Nordsee oder gar bis in den Atlantik geschleppt werden. Dieses neue Konzept der privaten Initiative für einen Transport des Tiers hat nun das Go, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) im Hafen von Kirchdorf sagte. Das Konzept werde geduldet – die Verantwortung liege weiterhin bei der Initiative. Nach Eindruck der beteiligten Kleintierärztinnen sei das Tier transportfähig.Der Plan sieht vor, den zwölf Tonnen schweren Walbullen mit einer Art Lastkahn, einer sogenannten Barge, zu transportieren. Die an der Aktion beteiligte Kleintierärztin Kirsten Tönnies sagte, die Initiative gehe davon aus, dass der Transport des Wals mit dem Lastkahn zwischen Dienstag und Mittwoch starten könne. Derzeit befindet sich die Barge noch nicht vor Poel. Backhaus sagte, es solle am Abend bekanntgegeben werden, wann sie ankommen werde.Mehr als 400 Kilometer bis zur NordseeAn der benötigten mehr als 100 Meter lange Rinne war bereits gebaggert worden. Sie soll weitgehend fertig sein, hieß es schon am Morgen aus dem Team. Der vier bis sechs Jahre alte Wal soll durch die Rinne auf den absenkbaren Kahn gelotst werden. Das stählerne Becken soll dann von einem Schlepper gezogen in die mehr als 400 Kilometer entfernte Nordsee starten.Tönnies betonte, das Team warte sehnsüchtig auf die Barge. Das sei ein Riesenkahn. „Für ein Wildtier ist das schon ziemlich komfortabel im Rahmen unserer Möglichkeiten.“ Tierschut...




