Plus 24 Prozent! - Deutschlands Rüstungsausgaben explodieren
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Sipri-Bericht: Plus 24 Prozent! Deutschlands Rüstungsausgaben explodierenViele Staaten erhöhen ihre Investitionen in die Produktion von Waffen und für die militärische InfrastrukturFoto: picture alliance/dpaJanSchumann27.04.2026 - 09:27 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenStockholm – Deutschlands Rüstungsausgaben sind vergangenes Jahr auf 97 Milliarden Euro in die Höhe geschnellt – ein Plus von 24 Prozent. Damit hatte die Bundesrepublik 2025 die viertgrößten Militärausgaben der Welt. Laut einem Bericht des internationalen Stockholmer Friedensforschungsinstituts (Sipri) kletterten auch die weltweiten Militärausgaben im Jahr 2025 um 2,9 Prozent auf 2,89 Billionen Dollar. Das entspricht 2,5 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung – und ist laut Bericht der höchste Wert seit 2009. Haupttreiber des weltweiten Anstiegs u.a. bei der Produktion neuer Militär-Waffen war Europa. Hier legten die Ausgaben um 14 Prozent auf 864 Milliarden Dollar zu. Neben den anhaltend hohen Ausgaben Russlands (plus 6 Prozent) und der Ukraine (plus 20 Prozent) im vierten Jahr des Krieges sorgten vor allem die europäischen Nato-Staaten für das stärkste Wachstum in Mittel- und Westeuropa seit Ende des Kalten Krieges. Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (Mitte) und SPD-Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (links) zu Besuch bei einem DrohnenherstellerFoto: Sven Hoppe/dpaDagegen gingen die Zahlen in den USA zurück – um 7,5 Prozent auf 954 Milliarden Dollar. Als Hauptgrund nannten die Experten den Stopp neuer finanzieller Militärhilfen für die Ukraine durch US-Präsident Donald Trump (79). In den drei Vorjahren hatten sich die US-Hilfen für das Land noch auf insgesamt 127 Milliarden Dollar belaufen.USA planen wieder mit mehr GeldDer Rückgang in den USA dürfte Sipri zufolge von kurzer Dauer sein. Die vom US-Kongress für 2026 bewilligten Mittel seien auf über eine Billion Dollar gestiegen und könnten 2027 auf 1,5 Billionen Dollar anwachsen. Im Nahen Osten gingen die Ausgaben 2025 e...





