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Planet Labs veröffentlicht keine Satellitenbilder des Irankriegs mehr

علوم
Der Spiegel
2026/04/05 - 01:50 503 مشاهدة
Nach Aufforderung aus Washington US-Anbieter veröffentlicht keine Satellitenbilder des Irankriegs mehr Das Unternehmen Planet Labs stellt die Veröffentlichung von Satellitenfotos aus der Konfliktregion ​im Nahen Osten auf unbestimmte Zeit ein. Auch Journalisten und Medien sind betroffen. Hintergrund ist eine Aufforderung der US-Regierung. 05.04.2026, 03.50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schäden nach einem iranischen Angriff auf den von US-Truppen genutzten Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan in Saudi-Arabien (Satellitenfoto vom 16. März) Foto: Planet Labs PBC / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Das US-Unternehmen für Satellitenbilder Planet Labs wird bis auf Weiteres keine hochauflösenden Luftaufnahmen der vom Krieg im Nahen Osten betroffenen Gebiete mehr veröffentlichen. Das Unternehmen erklärte am Samstag, die US-Regierung habe Anbieter von Satellitenbildern aufgefordert, eine »unbefristete Zurückhaltung von Bildmaterial« umzusetzen. Daher werde rückwirkend zum 9. März 2026 »auf ein Modell des kontrollierten Zugangs umgestellt«, erklärte das Unternehmen in einer an Kunden versandten Nachricht. Laut dem Unternehmen soll dieser Schritt verhindern, dass Gegner wie Iran oder die Hisbollah die Bilder für Angriffe auf die USA und ihre Verbündeten nutzen. Lesen Sie hier, wie Satellitenbilder unseren Blick auf den Irankrieg verändern  »Dies sind außergewöhnliche Umstände, und wir tun ​alles, was ‌wir können, um die Interessen all unserer Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen«, erklärte das Unternehmen. Künftig sollen Bilder nur noch im Einzelfall für dringende und wichtige Zwecke oder im öffentlichen Interesse freigegeben werden. Das 2010 von ehemaligen Wissenschaftlern der US-Raumfahrtbehörde Nasa gegründete Unternehmen geht davon aus, dass die neue Regelung bis zum Ende des Konflikts in Kraft bleibt. Am 10. März hatte das Unternehmen angekündigt, wegen des Krieges einen zweiwöchigen Zugriffsstopp auf seine Nahost-Bilder zu verhängen und damit eine ursprünglich 96-stündige Verzögerung zu verlängern. Vantor, der andere große Anbieter von Satellitenbildern, hatte ebenfalls umfangreiche Einschränkungen angekündigt. Zuvor stellte Planet Labs seinen Kunden die Bilder innerhalb weniger Stunden nach dem Überflug der Satelliten zur Verfügung. Das US-Recht sieht vor, dass jedes Unternehmen mit Sitz in den Vereinigten Staaten, das kommerziell hochauflösende Satellitenbilder anbietet, aus Gründen der nationalen Sicherheit oder der Außenpolitik Beschränkungen unterliegen kann. Mehr zum Thema Manipulation und Erkenntnis: Wie Satellitenbilder unseren Blick auf den Krieg verändern Von Christoph Seidler Krieg gegen die Hamas: Während die Welt auf Iran schaut, schafft Israel in Gaza Fakten Von Anna-Lena Kornfeld und Achim Tack Nachrichtenagenturen und Medien, darunter auch der SPIEGEL, nutzen regelmäßig Satellitenfotos, um Informationen über schwer zugängliche Gebiete zu beschaffen. Der SPIEGEL griff etwa bei Recherchen zum Gazakrieg (mehr hier  und hier .) und zum Krieg in der Ukraine (mehr hier) regelmäßig auch auf Aufnahmen von Planet Labs zu. Dass Satellitenfotos von Kriegsgebieten auch von Kriegsparteien genutzt werden, gilt als wahrscheinlich. So gibt es Indizien dafür, dass Russland Aufnahmen beim Anbieter Airbus gekauft hat, um eigene Angriffe auf die Ukraine zu planen – mehr dazu hier . Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. hda/AFP/Reuters Startseite Feedback
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