Petersberger Klimadialog: Kann die Energiekrise den Klimaschutz vorantreiben?
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Petersberger Klimadialog : Kann die Energiekrise den Klimaschutz vorantreiben?Von Anna Nowaczyk, Lukas Fuhr22.04.2026, 17:33Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenBereitet seine Rede vor: Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) beim Klimadialog am Dienstag in BerlindpaDer Petersberger Klimadialog fällt mitten in die Energiekrise. Das könnte dem Klima helfen, hoffen Teilnehmer.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der Petersberger Klimadialog war noch nicht eröffnet, da bot er schon Symbolbilder. Erstmals fand er am Berliner Westhafen statt, mitten im Industriegebiet. Die Zufahrt zur Veranstaltungshalle teilten die Teilnehmer sich mit Containertransportern und Lastwagen von Heizöllieferanten. Auf der anderen Seite des Hafens standen elf große Öltanks. Und im Hafenbecken dazwischen trieben Greenpeace-Aktivisten auf Kajaks.Zum 17. Mal lud die Bundesregierung zum Klimadialog ein, mehr als 30 Länder schickten Delegationen. Traditionell nutzen sie die Gespräche in Berlin, um die nächste Weltklimakonferenz vorzubereiten und Ideen auszuloten, aber auch, um herauszufinden, wo es Reibungen geben könnte. Zumindest in zwei Punkten schien man sich in diesem Jahr allerdings einig: In der internationalen Klimapolitik muss es nun an die Umsetzung gehen. Und die derzeitige Energiekrise könnte dafür ein Treiber sein. So appellierte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) in seiner Eröffnungsrede am Dienstag, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen – „für die Sicherheit und für das Klima“. Wer heute auf Gas- und Ölimporte angewiesen sei, setze sich unkalkulierbaren Risiken aus, so Schneider. Die derzeitige Energiekrise sei eine fossile Krise. Und doch sah der Umweltminister in ihr eine Chance für den globalen Klimaschutz: „Diese aktuelle fossile Krise wird als Beschleuniger wirken.“Erstmals gibt es eine Konferenz ausschließlich zur Abkehr von FossilenViele in Berlin teilten diese Hoffnung. Das liegt auch daran, dass viele Länder von de...





