Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Österreich: „Vorwürfe“ gegen ORF-Vermarktungschef
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Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Österreich : „Vorwürfe“ gegen ORF-VermarktungschefVon Michaela Seiser, Wien14.04.2026, 20:25Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenIngrid Turnherr ist als vorübergehende Generaldirektorin mit mehr Unruhe konfrontiert als erwartet.AFPDer Österreichische Rundfunk ORF beurlaubt den Vermarktungschef des Senders, Oliver Böhm, nach noch ungeklärten Vorwürfen. Interne und externe Prüfer untersuchen den Fall. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Im Österreichischen Rundfunk (ORF) gibt es nach dem Rücktritt des Generaldirektors Roland Weißmann weiterhin Unruhe. Nun werden gegen Oliver Böhm, seit 2013 Geschäftsführer der für Vermarktung zuständigen ORF-Tochtergesellschaft Enterprise, „Vorwürfe“ erhoben. Der Sender bestätigte gegenüber der Austria Presseagentur entsprechende Medienberichte.Compliance-Untersuchung ist eingeleitetBöhm wurde nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe rund um Ostern unverzüglich beurlaubt. Der ORF leitete eine Compliance-Untersuchung durch interne und externe Fachleute und Experten ein. Welcher Gestalt die Vorwürfe sind, gibt der Sender nicht preis. Zum Schutz aller Beteiligten würden vor Abschluss der Prüfung keine Details genannt, heißt es. Sobald Ergebnisse vorliegen, will der ORF über weitere Schritte entscheiden und informieren.Böhm verantwortet die Vermarktung der ORF‑Fernseh- und Radiosender sowie der Digitalangebote. Der ORF erzielt mit Werbung jährlich rund 200 Millionen Euro. Im Transparenzbericht des ORF wird Böhm mit einem Bruttojahresgehalt von knapp 349.000 Euro in der Riege der bestverdienenden Manager geführt.Mehr zum ThemaGekündigter ORF-Chef WeißmannDer „Anschein“ muss reichen




