Nach wochenlangem Wal-Kampf - Warum kommt der Katamaran jetzt erst ins Spiel?
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Nach wochenlangem Wal-Kampf: Warum kommt der Katamaran jetzt erst ins Spiel?So ein Katamaran mit Krananlage (hier der GM 700 aus Dänemark) könnte Timmy befreien. Im Hintergrund das Begleitschiff des BergungskatamaransFoto: picture alliance/TT NYHETSBYR?NFrankKlauss06.04.2026 - 11:39 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWismar (Mecklenburg-Vorpommern) – Das Drama um Buckelwal Timmy zieht sich bereits seit seiner ersten Sichtung in der Ostsee Anfang März. Zunächst war er in einem Fischernetz verheddert. Das Netz konnte entfernt werden – aber nur zum Teil.Dann strandete am 23. März Timmy erstmals vor dem Timmendorfer Strand. Mit einem Bagger wurde er befreit. Anschließend strandete er abermals, diesmal in der Bucht von Wismar, konnte sich aber freischwimmen. Schließlich schwamm der Wal in die Bucht vor der Insel Poel. Dort steckt er seit dem 31. März im Schlick fest. Die Experten erklärten, es sei nichts mehr zu machen.Jetzt hat der zuständige Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (67, SPD), am Ostersonntag neue Hoffnungen geweckt. Er erwägt, Timmy mithilfe eines Katamarans zu heben und aus der Ostsee in die Nordsee zu bringen, wo er hingehört. Umweltminister Backhaus am Ostersonntag zu BILD: „Das Entscheidende ist, dass wir ein gesundheitliches Gutachten brauchen, dass er überhaupt eine Chance hat zu überleben. Dem Tier darf nichts passieren und es muss die Chance zum Überleben haben. Ihm geht es aber wirklich ganz schlecht, das muss man noch mal sagen.“Timmy liegt seit letzter Woche Dienstag in der Bucht von Poel bei WismarFoto: Martin Brinckmann„Zuvor war die Lage anders“Aber warum erst jetzt die Idee mit dem Katamaran? Der Pressesprecher des Ministers, Claus Tantzen, zu BILD: „Zuvor war die Lage anders. Bei der Strandung in der Wismarer Bucht war der Wal in der Lage, sich selbst freizuschwimmen. Da war ein Katamaran nicht notwendig. Die Situation vor Poel ist jetzt anders. Der Wal steckt 60 Zentimeter tief im Schlick fest, das Wasser is...





