Nach Papstkritik: Meloni zeigt Trump, wer der Papst im Haus ist
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Nach Papstkritik : Meloni zeigt Trump, wer der Papst im Haus ist Ein Kommentar von Thomas Jansen16.04.2026, 06:23Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenVergangene Zeiten: Donald Trump empfängt Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im April 2025 im Weißen Haus.APGiorgia Meloni hat Trump schärfer kritisiert als Merz, Macron und andere Europäer. Es greift zu kurz, dahinter allein ein taktisches Motiv zu vermuten. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Trump oder Leo XIV.? Die Römerin Giorgia Meloni musste nicht lange überlegen, auf wessen Seite sie stehen will: auf der des Papstes. Sie weiß, was sie der italienischen Staatsräson schuldig ist. Und dazu gehört das Bekenntnis zum Papsttum. Auch der vierte Nichtitaliener in Folge auf dem Stuhl Petri hat daran nichts geändert. Ausgerechnet Meloni, die in Europa neben Orbán wohl den besten Draht zum amerikanischen Präsidenten pflegte, kritisierte Trump nun schärfer, als Merz, Macron und die meisten anderen westlichen Staatsmänner es je getan haben.Die Zunge gelöst haben dürfte der italienischen Ministerpräsidentin auch die wachsende Anti-Trump-Stimmung im Land. Ihr Image als Einflüsterin des US-Präsidenten wurde immer mehr zur Belastung.Meloni weiß, wann Grenzen überschritten sindMeloni hätte weniger scharfe Worte wählen können. Trump wäre es dann möglich gewesen, sie zu ignorieren. Doch sie scheute die Konfrontation nicht. Wer immer noch glaubte, Meloni und Trump in einen Topf mit der Aufschrift „Rechtspopulisten“ werfen zu können, sollte eines Besseren belehrt sein. Meloni weiß, wann Grenzen überschritten sind – und respektiert sie.Mehr zum ThemaWut auf Leo XIV.Trump will keinen Papst, der es wagt, ihn zu kritisieren





