Mutmaßlichen Klinik-Killer - Sollten noch mehr Patienten sterben?
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Mutmaßlichen Klinik-Killer: Sollten auf der Intensivstation noch mehr Patienten sterben? Paul H. wollte nach der Tat ins nächste KrankenzimmerDer mutmaßliche Klinik-Killer Paul H. (32) beim Prozessauftakt im Kölner LandgerichtFoto: Mario Jüngling/BILDDimitriSoibel16.04.2026 - 16:17 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenKöln – Die Staatsanwaltschaft nennt ihn eine Gefahr für die Allgemeinheit: Paul H. (32) soll auf der Intensivstation des Heilig Geist-Krankenhauses einen 75-Jährigen ermordet haben. Und wollte womöglich noch mehr Patienten töten. Bestraft wird er dafür wohl nicht, trotzdem soll er dauerhaft weggesperrt werden.Am 8. November 2025 lag der gelernte Chemielaborant seit vier Tagen auf der Intensivstation der Klinik in Köln. Diagnose: Delirium tremens, ausgelöst durch schwere Alkoholsucht. Symptome: Verwirrtheit, Angst, Zittern, Halluzinationen. Ein potenziell tödlicher Zustand. Doch im Fall Paul H. kostete er das Leben seines Zimmernachbarn: Der 32-Jährige zog laut Staatsanwaltschaft dem Krebspatienten im Bett nebenan den Beatmungsschlauch aus dem Mund.In diesem Krankenhaus in Köln spielte sich die Tat ab. Foto: Mario Jüngling/BILDMutmaßlicher Killer saß nackt und schreiend im BettIm Sicherungsverfahren, das wegen seiner mutmaßlichen Schuldunfähigkeit statt eines normalen Mordprozesses gegen Paul H. geführt wird, berichtet eine Krankenschwester, er habe unter Entzugserscheinungen gelitten: „Er bekam deswegen von mir spätabends eine Tablette, wirkte aber ruhig.“ Aber nicht lange: „Kurz vor Mitternacht klingelte er im Zimmer. Als ich reinkam, saß er nackt auf dem Bett und schrie mich sofort an. Ich schrie dann selbst und lief aus dem Zimmer, um meine Kolleginnen zu holen.“Diesen Augenblick nutzte Paul H. laut Staatsanwaltschaft, um den 75-Jährigen von seinem Beatmungsgerät zu trennen. Dann habe er in ein anderes Patientenzimmer gewollt, sei aber vom Personal abgehalten worden. „Wir konnten ihn in sein Zimmer führen. Erst in diesem Augenblick fiel un...





