Migration nach Spanien: Massenlegalisierung durch Spaniens linke Regierung beginnt
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Migration nach Spanien : Massenlegalisierung durch Spaniens linke Regierung beginntVon Hans-Christian Rößler, Madrid16.04.2026, 16:16Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenSchlange vor dem pakistanischen Konsulat in Barcelona: Sie alle brauchen Dokumente.ReutersIn Spanien läuft die größte Legalisierung irregulärer Migranten seit zwei Jahrzehnten an. Hunderttausende Ausländer hoffen auf Genehmigungen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Schlangen waren schon lang, bevor es überhaupt losging. Seit Donnerstag können Hunderttausende Migranten, die bisher illegal in Spanien lebten, eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung beantragen. Ihre Hoffnung ist groß, aber der Weg führt durch ein bürokratisches Labyrinth. Einige von ihnen bleiben erst einmal in die Warteschlange vor dem kleinen Büro der Madrider Verkehrsbetriebe an der Plaza del Descubridor Diego de Ordás stecken.„Ich bekomme einfach keinen Termin. Aber nur hier kann ich mir bestätigen lassen, dass ich letztes Jahr meine Metrokarte immer wieder aufgeladen habe“, sagt Gloria. Die junge Frau kommt aus Kolumbien, putzt ohne festen Vertrag und möchte ihren Nachnamen lieber nicht nennen. Das Zertifikat über ihre Metrofahrten, von denen eine 73 Cent kostet, könnte über ihre Zukunft in Spanien entscheiden.Erst am Dienstag hat die linke Minderheitsregierung das endgültige Dekret über die größte Massenlegalisierung seit 20 Jahren verabschiedet: Wer bis zum 31. Dezember 2025 fünf Monate lang ununterbrochen im Land lebte, kann einen Antrag stellen. Als Nachweis dafür genügen ein Mietvertrag, Arztberichte, Gasrechnungen, Flugtickets und Überweisungsbelege – oder auch ein Metro-Abo. Mindestens eine halbe Million Migranten kann auf eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung hoffen. Man rechnet mit mehr als 750.000 Anträgen, die bis Ende Juni gestellt sein müssen.Der Marokkaner ruft: „Es lebe Pedro Sánchez“An diesem Donnerstag ging es online los. Von Montag an geht es dann auch persönlich. Die Regierung hat zusä...




