Metaller-Chef fordert - Regierung soll Hunderte Beamten-Jobs streichen
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Metaller-Chef fordert: Regierung soll Hunderte Beamten-Jobs streichenBei Arbeitsagenturen sollen fast 10.000 Stellen wegKommen mit ihren Reformen bislang nur schleppend voran: Kanzler Friedrich Merz (70, CDU, Mitte), Arbeitsministerin Bärbel Bas (57, SPD, l.) und Finanzminister Lars Klingbeil (48, SPD)Foto: AFPJan W.Schäfer10.04.2026 - 22:07 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Es brodelt in der Wirtschaft, die Geduld mit der schwarz-roten Bundesregierung neigt sich dem Ende! Denn: Auch knapp ein Jahr nach Regierungsantritt spüren die Firmen so gut wie nichts von den angekündigten Reformen!Besonders betroffen: die Metall- und Elektroindustrie. Dort arbeiten (noch) rund 3,8 Millionen Personen. Doch die Branche baut im Monat durchschnittlich mehr als 10.000 Jobs ab. Entsprechend ungehalten ist der Arbeitgeberverband Gesamtmetall. „Die Lage in der deutschen Wirtschaft ist weiterhin desolat“, schimpft Verbandschef Oliver Zander (57): „Deutschland steckt in der längsten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik. Die Deindustrialisierung beschleunigt sich. Wir verlieren immer mehr hoch bezahlte Industriearbeitsplätze.“Zander fordert Union und SPD vor dem für Sonntag angesetzten Koalitionsgipfel unmissverständlich zu „schnellen Reformen bei Steuern, Sozialabgaben, Energiekosten und Bürokratie“ auf. „Die Regierung muss jetzt entscheiden und bis Sommer liefern.“Klingbeil soll „jeden Stein umdrehen“Der Verbandschef verlangt von Finanzminister Lars Klingbeil (48, SPD) Steuerentlastungen und Einsparungen „von bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr“. Unternehmer würden in Krisen „jeden Stein umdrehen“. Das müsse Klingbeil in seinem Haushalt auch tun, so Zander. „Außer Verteidigung muss wirklich alles auf den Prüfstand: von sämtlichen Förderprogrammen z.B. für Kommunen und NGOs bis hin zu den Personalkosten.“ Zander verlangt, dass die Regierung Hunderte Beamtenstellen abbaut: „Die Regierung hatte angekündigt, acht Prozent des Personals in den Ministerien bis...



