„Mache keinen Schnitt“ - Karpaltunnel-Syndrom wird mit Mini-OP behandelt
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„Mache keinen Schnitt“: Karpaltunnel-Syndrom wird jetzt mit Mini-OP behandeltDas Karpaltunnel-Syndrom kann für sehr starke Schmerzen sorgenFoto: Getty ImagesBjörnEngel16.04.2026 - 13:56 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenTaube Finger, Schmerzen in der Nacht, eingeschlafene Hände: Das Karpaltunnel-Syndrom ist eine Volkskrankheit. Für viele Betroffene hieß das bisher: offene Operation, Schnitt in der Hohlhand, Fäden, Wundpflege – und oft wochenlange Einschränkungen. Doch Dr. Robin Uhlmann, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie im Heilig-Geist-Hospital Bingen, setzt auf eine neue Methode – und sagt: „Ich mache gar keinen Schnitt.“Statt das einengende Band in der Hand offen freizulegen, arbeitet Uhlmann mit einer winzigen Punktionsstelle und einem Spezialinstrument unter Ultraschallkontrolle. „Ich mache eine Punktion, also mit einer winzigen Kanüle. Dann gehe ich mit einer speziellen Sonde rein“, sagt er. An deren Spitze sitzt „ein winziges Messerchen“, das im Ultraschall sichtbar ist. So wird das Band unter kontinuierlicher Ultraschallkontrolle durchtrennt – ohne klassische OP-Wunde.Dr. Robin Uhlmann, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Heilig-Geist-Hospital BingenFoto: privatZur PersonDr. Robin Uhlmann ist Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Heilig-Geist-Hospital Bingen. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie leitet dort die Abteilung und ist als Durchgangsarzt auch für die Versorgung nach Arbeits-, Wege- und Schulunfällen zuständig. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen unter anderem in Gelenkchirurgie, Frakturversorgung, Handchirurgie und Endoprothetik.Der große Vorteil: „Man kann in der Regel am nächsten Tag nach dem Eingriff das Pflaster entfernen und hat keine Einschränkungen. Kein Pflaster, keine Wunde, keine Fäden, gar nichts.“ Die Behandlung dauere „ungefähr 10 bis 15 Minuten mit allem drum und dran“. Da die Behandlung noch nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird, müssen Nicht-Privatpatienten mit...





