Live Nation Entertainment und Ticketmaster - Ticket-Riese wegen Monopolbildung verurteilt
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Live Nation Entertainment und Ticketmaster: Ticket-Riese wegen Monopolbildung verurteiltDas Headquarter von Live Nation Entertainment in Beverly Hills, KalifornienFoto: Coolcaesar16.04.2026 - 09:32 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenNew York City (USA) – Der größte US-Ticketvermarkter hat in einem Kartellverfahren in den USA eine Niederlage erlitten. Ein Geschworenengericht in New York hat geurteilt: Live Nation Entertainment und seine Tochter Ticketmaster haben illegal ein Monopol aufgebaut. Der Vorwurf: wettbewerbswidriges Verhalten, überhöhte Preise für Konzertbesucher und ein Schaden für die gesamte Musikindustrie. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta verkündete am Mittwoch das Urteil – und sprach von einem „historischen Sieg“ für Künstler, Fans und Veranstaltungsorte.Jetzt muss Richter Arun Subramanian über die Konsequenzen entscheiden. Auf dem Tisch: Schadensersatzzahlungen und weitere Auflagen. Die härteste Maßnahme: eine mögliche Aufspaltung von Live Nation und Ticketmaster.Eine Geschworene spricht nach Abschluss des Monopolverfahrens gegen Live Nation am 15. April in New York City vor dem Bundesgericht in Manhattan mit ReporternFoto: Getty Images via AFP„Fans und Künstler ausgenutzt“New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James zum Urteil: „Live Nation und Ticketmaster haben viel zu lange Fans und Künstler ausgenutzt, indem sie die Ticketpreise erhöht und jegliche Konkurrenz, die ihre Marktposition bedrohte, unterdrückt haben.“ Live Nation gibt sich kämpferisch. Der Konzern verwies darauf, dass noch mehrere Anträge vom Richter geprüft werden müssten. Falls diese zurückgewiesen werden, will das Unternehmen in Berufung gehen.Ticketmaster steht seit Längerem in der Kritik. Für Empörung sorgte unter anderem der Eintrittskartenverkauf für die „Eras“-Tournee von Popstar Taylor Swift (36). Um an Tickets zu kommen, hingen Fans stundenlang in Online-Warteschleifen fest, beklagten zudem überzogene PreiseFoto: REUTERSMehr zum ThemaBand will Video...


