Krieg bremst Kaufboom an Flughäfen - Luxus ohne Laufkundschaft: Duty Free bricht ein
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Nahost-Krieg bremst Kaufboom an Flughäfen aus: Luxus ohne Laufkundschaft: Duty Free bricht ein LVMH und Hermès unter DruckLouis-Vuitton-Boutique: Luxusmarken wie diese spüren die Folgen des Nahost-Kriegs immer stärkerFoto: SOPA Images/LightRocket via Getty ImagesJasperBitter15.04.2026 - 11:42 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDer Nahost-Krieg trifft jetzt auch die Luxuswelt – ausgerechnet dort, wo die Konzerne zuletzt besonders gut verdient haben: an den Flughäfen. Parfüm, Champagner, Designer-Handtaschen – das Duty-Free-Geschäft gilt als Goldgrube: hohe Preise, kaufkräftige Reisende, schnelle Umsätze. Vor allem wohlhabende Touristen aus den Golfstaaten sorgten hier jahrelang für volle Kassen.Doch genau diese Kundschaft bleibt plötzlich aus. Wegen Angriffen und Sicherheitsrisiken wurde der Flugverkehr in Teilen der Region massiv eingeschränkt. Flughäfen laufen teils nur noch im Notbetrieb, einige Shops mussten schließen. Weniger Flüge bedeuten weniger Passagiere – und damit weniger Käufer. Die Folge: Das Geschäft bricht ein. Und das spüren die Luxuskonzerne sofort.Luxus-Riese LVMH unter DruckAllen voran LVMH – der größte Luxuskonzern der Welt. Zum Imperium gehören Marken wie Louis Vuitton, Dior, Moët & Chandon und die Parfümeriekette Sephora. Der Konzern verdient einen großen Teil seines Geldes mit genau diesen Duty-Free-Shops. Jetzt räumt LVMH ein: Der Krieg drückt bereits auf den Umsatz.Handtaschen wie die „Nano Speedy“ von Louis Vuitton (1600 Euro): Luxusprodukte wie diese verkaufen sich besonders gut im Reisegeschäft – genau das bricht jetzt wegFoto: Louis VuittonAuch andere große Namen sind betroffen. Kering, der Mutterkonzern von Gucci, meldet Rückgänge. Hermès, bekannt für seine extrem teuren Handtaschen, spürt weniger Touristen. Kosmetik-Riesen wie L’Oréal oder Estée Lauder hängen ebenfalls stark am Reisegeschäft.Der nächste Schlag für den Luxus-BoomFür die Branche kommt das zur Unzeit. Denn der Luxus boomt längst nicht mehr überall: In Chin...



