Kostenlose Versicherung für Angehörige - Union und SPD prüfen Ausnahmen vom Ende
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Ende der kostenlosen Krankenversicherung für Angehörige: Union und SPD prüfen Ausnahmen Die kostenlose Mitversicherung soll doch nicht komplett abgeschafft werdenFoto: picture alliance/SZ PhotoUweFreitag10.04.2026 - 15:03 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Nach heftigen Protesten gegen das Ende der beitragsfreien Krankenversicherung für Ehepartner prüfen Union und SPD nun Ausnahmen für Eltern und pflegende Angehörige. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern ohne eigenes Einkommen steht damit nicht mehr vor einer kompletten Streichung. Nach Informationen des „Spiegel“ beraten Fachpolitiker beider Parteien darüber, Sonderregeln einzubauen.Einnahmen von 3,5 Milliarden Euro erhofftAuslöser für die Debatte ist ein Vorschlag der Expertenkommission für die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie empfiehlt, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern mit geringem oder gar keinem Einkommen deutlich einzuschränken. Künftig soll sie nur noch für Eltern von Kindern unter sechs Jahren gelten. Alle anderen müssten dem Vorschlag zufolge 240 Euro im Monat für ihre Krankenversicherung zahlen. Laut Berechnungen der Kommission könnte das zusätzliche Einnahmen von bis zu 3,5 Milliarden Euro bringen. Hintergrund ist eine erwartete Finanzlücke von über 15 Milliarden Euro im Jahr 2027.Gratisversicherung auch für pflegende AngehörigeNach „Spiegel“-Informationen soll die Gratiskrankenversicherung für pflegende Angehörige erhalten bleiben. Auch für Eltern sind weitere Ausnahmen im Gespräch. Dirk Wiese (42), Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, sagt dem SPIEGEL: „Die Frage nach der beitragsfreien Mitversicherung beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger.“ In den Wahlkreisen sei das Thema groß. Es gebe Konstellationen, die eine Erwerbsarbeit nur schwer oder gar nicht möglich machten, etwa, wenn Kitaplätze fehlten oder Angehörige gepflegt werden müssten, so Wiese weiter. „Das darf man nicht vom Tisch wischen, und das ne...



