Klima und Küsten: Die Gefahr steigt, dass Salz ins Trinkwasser dringt
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Klima und Küsten : Die Gefahr steigt, dass Salz ins Trinkwasser dringt14.04.2026, 15:05Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenDeich in der Wesermarsch. Auch an der Nordsee steigt der Meeresspiegel an und damit das Risiko, dass das salzige Meerwasser in die Brunnen gelangt.dpaSteigende Meeresspiegel gefährden die Brunnen, aus denen Milliarden Menschen in Küstenregionen trinken. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Veränderungen des Grundwasserspiegels bedrohen die Trinkwasserversorgung in großen Teilen der weltweiten Küstenregionen und von mehr als 30 Prozent der Menschheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Fachjournal „Nature Water“. Ein Forschungsteam von der Universität Mainz und des Climate Service Centers in Hamburg hatte Daten von 480.000 Brunnen in mehreren Ländern unter anderem in Europa, Mittelamerika, Südafrika, in Australien, Neuseeland, Indien und in den USA untersucht. Die nach Angaben der Verfasser bislang umfangreichste Datenanalyse zum Küstengrundwasser liegt nun vor.Zwischen 1990 und 2024 entwickelte sich das Niveau des Grundwasserspiegels regional sehr unterschiedlich, allerdings sinken die Pegel seit 2016 tendenziell. Vor allem am Mittelmeer, in Südafrika, Indien sowie an den Küsten der USA und Zentralamerikas sowie im Süden Australiens sind sie teilweise um mehr als 50 Zentimeter pro Jahr gesunken. Die Entwicklung begünstigt demnach – zusammen mit dem steigenden Meeresspiegel infolge des Klimawandels – das Eindringen von Meerwasser in die Schichten, aus denen Trinkwasser gewonnen wird.Mehr zum ThemaFAZ+Weltwetterbehörde warntWasserkreisläufe aus dem Gleichgewicht


