Klares Tor aberkannt - Skandal im Handball-Abstiegskampf
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Klares Tor aberkannt: Skandal im Handball-AbstiegskampfUnter dem linken Bein von Melsungen-Keeper Palasics ist der Ball im Tor zu erkennenFoto: DynKurt HofmannBurgdorf11.04.2026 - 08:08 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDas Exklusiv-Interview in SPORT BILD von Gummersbachs Geschäftsführer Christoph Schindler (42) sorgt seit Tagen für Gesprächsstoff in der Daikin Handball-Bundesliga. Schinder kritisierte unter anderem den Videobeweis. Zwei Tage später kam es wieder zu einem, vom Hergang, schon fast unglaublichen Zwischenfall. Geschehen ist er beim 32:28 (15:16) der MT Melsungen gegen GWD Minden. Minden hat bereits Einspruch gegen Spiel-Wertung angekündigt.Videobeweis-Skandal im Handball-AbstiegskampfEs war die 7. Minute in der Kasseler Rothenbachhalle. Mindens Linkshänder Philipp Vorlicek zieht aus dem Rückraum ab, das Netz des Gastgeber-Tores zappelt. Das Schiedsrichter-Gespann Frederic Linker und Sascha Schmidt pfeift Tor, aber der Ball hüpft gleichzeitig unter dem hinteren Tornetz hinter das Gehäuse. Melsungens Spielmacher Erik Balenciaga moniert das, die Schiris halten die Uhr an, der Skandal nimmt seinen Lauf. Vorlicek, das zeigen die Bilder von Streaming-Dienst Dyn, deutet mit beiden Händen noch ungläubig an, dass der Wurf rund 40 Zentimeter neben dem Pfosten im Tor eingeschlagen ist. Foto: DynLinker und Schmidt marschieren zum Tisch mit dem Videobeweis-Bildschirm, dort sitzt an den meisten Bundesliga-Standorten Personal der Heimmannschaften. Die Schiris checken auf Tor oder kein Tor – und erkennen den Treffer nicht an. Die abstiegsbedrohten Mindener gehen nicht mit einer Zweitore-Führung, sondern mit 16:15-Vorsprung in die Pause.Das Problem: den Schiedsrichtern werden offenbar die Bilder einer seitlichen Torlinien-Kamera gezeigt, aber nicht die der – zu dieser Saison neu eingeführten – Torlinien-Kameras. Dieser Blickwinkel reicht in diesem Fall aber nicht aus. Die HBL in einer offiziellen Mitteilung zum Saisonstart: „Die Bilder der jeweils zwei zu...





