Kinder zu schlecht geschützt? - EU droht Facebook und Instagram mit Strafen
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Kinder zu schlecht geschützt?: EU droht Facebook und Instagram mit StrafenMeta im Visier der EU: Facebook und Instagram sollen Kinder nicht ausreichend schützen, jetzt drohen StrafenFoto: Jens Büttner/dpaJasperBitter29.04.2026 - 09:27 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBrüssel – Facebook und Instagram schützen Kinder nach Ansicht der EU-Kommission nicht ausreichend. Die Brüsseler Internetwächter werfen dem Mutterkonzern Meta schwere Versäumnisse vor – und drohen mit empfindlichen Strafen. Konkret geht es um das Mindestalter: Eigentlich dürfen die Plattformen laut Nutzungsbedingungen erst ab 13 Jahren genutzt werden. Doch genau das werde nicht konsequent durchgesetzt. Kinder könnten sich problemlos anmelden, etwa mit einem falschen Geburtsdatum. Auch wenn solche Accounts auffallen, reagiere Meta zu langsam. Konten würden nicht schnell genug gelöscht, kritisiert die EU. Das verstoße gegen das EU-Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act).Zu viele Kinder auf den PlattformenBesonders brisant: Laut EU nutzen rund zehn bis zwölf Prozent der unter 13-Jährigen in Europa trotzdem Facebook oder Instagram – obwohl das offiziell verboten ist. Für die Kommission ein klares Zeichen, dass die bestehenden Schutzmechanismen nicht greifen.Gleichzeitig wirft Brüssel dem Konzern vor, Risiken für Kinder nicht ernst genug zu prüfen. Wissenschaftliche Erkenntnisse über mögliche Schäden würden nicht ausreichend berücksichtigt. Gerade jüngere Nutzer gelten als besonders anfällig für negative Auswirkungen der Plattformen.Druck wächst auch auf TikTok und CoDie Regeln gelten nicht nur für Meta. Auch Plattformen wie TikTok, Snapchat oder YouTube schreiben ein Mindestalter von 13 Jahren vor – und stehen damit ebenfalls unter Druck, ihre Vorgaben konsequent durchzusetzen. Langfristig will die EU das Problem technisch lösen. Geplant ist eine App zur Altersprüfung, die Nutzer eindeutig verifizieren soll. Doch ausgerechnet Deutschland zögert bislang und könnte auf eigene Lösunge...




