Jens Spahn im MayWay-Podcast - „Schwulsein gab es im Dorf nicht“
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Jens Spahn im MayWay-Podcast: „Schwulsein gab es im Dorf nicht“Privates Glück: Seit 2017 ist Jens Spahn (45, r.) mit dem Journalisten Daniel Funke (44) verheiratet. In der Wochenzeitung „Die Zeit“ sagte er in dieser Woche: „Ich bin schwul, nicht queer. Dieses Identitätspolitische – als wäre das ein Konzept.“ Und weiter: „Ich habe gar kein Problem damit, dass die Gesellschaft da offen ist, es kann sich auch jeder queer nennen. Im Gegenteil, ich bin sehr liberal, was das Private angeht. Ich halte aber nichts von der Verknüpfung mit politischer Ideologie“Foto: PrivatTanjaMay04.04.2026 - 18:02 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – „Heute Morgen hab‘ ich gedacht, ich nehme mal diese. Es ist ja Frühling.“ Jens Spahn lächelt, als er von BILD auf die kleinen roten Marienkäfer auf seiner dunkelblauen Krawatte angesprochen wird. Ein verspieltes Detail bei einem Mann, der oft als kühl und kontrolliert wahrgenommen wird. „Meistens kaufe ich Krawatten in guter Zusammenarbeit mit meinem Mann“, sagt er. „Er hat auch bei Krawatten einen besseren Geschmack als ich.“Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU, l.) und sein Fraktionsvorsitzender Jens SpahnFoto: action pressSpahn macht seit 20 Jahren PolitikEs sind solche Sätze mit einem Augenzwinkern, die viel erzählen über Jens Spahn (45), Fraktionschef der CDU/CSU im Bundestag. Einer, der seit mehr als 20 Jahren Politik macht. Und der doch fest verankert ist im 3000-Seelen-Dorf Ottenstein an der niederländischen Grenze. „In der Mitte steht die Kirche. Mein Elternhaus ist 200 Meter davon entfernt.“1997: Jens Spahn (damals 17) zu Besuch im Bundesrat in BonnFoto: PrivatDort beginnt alles. Zwischen Dorfstraße und Kirchturm, zwischen den Jahren als Messdiener und der Ostereiersuche. „Als Kind würde ich mit Ostern als Erstes das Ostereiersuchen verbinden. Der Glaube war bei uns daheim selbstverständlich. Wir waren jeden Sonntag oder samstagabends in der Kirche. Ostern ist für jemanden, der wie ich eher Kultur-Christ, aber eben...





