Italienischer Rüstungsmanager: Der Leonardo-Chef verabschiedet sich mit starken Zahlen
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Italienischer Rüstungsmanager : Der Leonardo-Chef verabschiedet sich mit starken ZahlenVon Christian Schubert, Rom06.05.2026, 17:05Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenRoberto Cingolani verlässt Leonardo und will nun Motorrad fahren.EPADer Rüstungsmanager Roberto Cingolani war Giorgia Meloni „zu europäisch“. Amerika machte Druck, weil er sich für ein Konkurrenzsystem stark machte. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Mit starken Quartalsergebnissen nimmt der Chef des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo, Roberto Cingolani, Abschied von seinen Unternehmen. Nach drei Jahren an der Spitze des Konzerns, hat die italienische Regierung entschieden, den Vorstandsvorsitz dem Manager Lorenzo Mariani zu übergeben. Dieser hat zuvor schon bei Leonardo in Führungspositionen gearbeitet und war zuletzt beim europäischen Raketenhersteller MBDA tätig.Im Gespräch mit Journalisten deutete Cingolani am Mittwoch an, dass ihm die Vertragsverlängerung verweigert wurde, weil er „zu viel europäischen Geist“ gezeigt habe. Umstritten war etwa sein Vorstoß, eine italienische Sicherheitskuppel namens Michelangelo durch die Vernetzung von verschiedenen europäischen Verteidigungssystemen zu schaffen.Das soll in amerikanischen Sicherheitskreisen auf Widerstand gestoßen sein, hieß es in Medienberichten, auf die Cingolani verwies. „Auf eine bestimmte Art könnte diese Technologie ein Stück weit als Konkurrenz gesehen werden. Auf der anderen Seite ist Wettbewerb für die Staaten als Kunden ja segensreich.“Ein Dome soll Italien und Europa schützenDer „Michelangelo-Dome“ ist ausdrücklich als offene Sicherheitsarchitektur geplant, in die andere europäische Nationen ihre Land-, Luft- und Weltraumsysteme einbringen können. Erstmals soll der Dome im November in der Ukraine auf einem geographisch begrenztem Raum zum Einsatz kommen, berichtete Cingolani.Die italienische Regierung hat sich nicht zu ihren Motiven für den Stabwechsel geäußert. Informell heißt es, Cingolani sei der Ministerpräs...





