Iran-News 8. April: Pakistan drängt Trump zu Fristverlängerung
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live •Krieg in Nahost Kurz vor Ablauf des Ultimatums – Pakistan bittet Trump um Fristverlängerung Donald Trump droht Iran mit Auslöschung »einer ganzen Zivilisation«, sollte die Straße von Hormus nicht freigegeben werden. Vermittler Pakistan drängt nun auf eine Verlängerung der knappen Frist um zwei Wochen. Die Liveanalyse. Mit Claus Hecking, Miriam Khan und Mathieu von Rohr Zur Merkliste hinzufügen X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. SPIEGEL plus Zu meinen Beiträgen Der Beitrag ist freigeschaltet und in Ihrem Konto jederzeit einsehbar. von 4 Beiträgen verfügbar Wichtige UpdatesSortierungNeuesteNeuesteÄltesteÄlteste Vor 21 MinutenMiriam KhanNachrichtenressortÜberblick: Das ist die aktuelle Lage US-Präsident Donald Trump verschärft seine Drohungen gegen Iran erneut massiv und spricht von der Auslöschung einer Zivilisation, sollte die Straße von Hormus nicht freigegeben werden.Kurz vor Ablauf des knappen Ultimatums versucht Vermittler Pakistan, selbiges von Trump verlängert zu bekommen.Vertreter des Regimes in Teheran warnen derweil vor einer »Tragödie« und kündigen Gegenreaktionen an, sollte Trump seine Drohungen wahr machen.Die USA und Israel greifen schon vor Ende eines Ultimatums der US-Regierung erneut massiv Ziele in Iran an – offenbar gibt es auch Attacken gegen zivile Infrastruktur.Zwei in Iran inhaftierte Franzosen sind wieder frei, meldet Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.Auch eine im Irak gefangen genommene US-Journalistin soll freikommen, teilte eine proiranische Miliz im Land mit.Bei einem Vorfall vor dem israelischen Konsulat in Istanbul werden laut türkischen Behörden drei Angreifer gestoppt und zwei Polizisten verletzt.Mehr Hintergrund:Erst die Rettung, dann die vulgäre Drohung: Das Weiße Haus feiert die Rettung eines abgeschossenen US-Offiziers in Iran. Trump nutzt den Moment, um Iran mit totaler Vernichtung zu drohen.»Das Regime ist viel schwächer, als es uns glauben machen will«: Die Luftangriffe haben das Regime in Teheran empfindlich geschwächt, aber es ist noch lange nicht am Ende, meint Israels früherer Nationaler Sicherheitsberater Eyal Hulata. Hier erklärt er, wie es weitergehen könnte.LinkLink kopierenFacebookAuf Facebook teilenXAuf X teilenE-MailPer E-Mail teilen Vor 24 MinutenMiriam KhanNachrichtenressort📌Pakistan drängt Trump zu FristverlängerungPakistans Premierminister Shehbaz Sharif hat US-Präsident Trump um eine Verlängerung der Teheran gesetzten Frist für die Beendigung der Blockade der Straße von Hormus gebeten. Diese solle zwei Wochen betragen, schrieb Sharif in einem Beitrag auf X: »Um der Diplomatie eine Chance zu geben, bitte ich Präsident Trump eindringlich, die Frist um zwei Wochen zu verlängern.« Shehbaz Sharif on Twitter / XDiplomatic efforts for peaceful settlement of the ongoing war in the Middle East are progressing steadily, strongly and powerfully with the potential to lead to substantive results in near future. To allow diplomacy to run its course, I earnestly request President Trump to extend…— Shehbaz Sharif (@CMShehbaz) April 7, 2026 x.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.In dem Posting hieß es weiter, Pakistan bitte »die iranischen Brüder in aller Aufrichtigkeit, die Straße von Hormus für einen entsprechenden Zeitraum von zwei Wochen als Geste des guten Willens zu öffnen.« Sherif sprach von »stetigen, energischen und wirkungsvollen« diplomatischen Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Kriegs im Nahen Osten. Diese »bergen das Potenzial, in naher Zukunft zu substanziellen Ergebnissen zu führen«, so Sherif. Pakistan fungiert in dem Konflikt als Hauptvermittler zwischen Iran und den USA. Foto: IMAGO/ZUMA Press WireMehr anzeigenLinkLink kopierenFacebookAuf Facebook teilenXAuf X teilenE-MailPer E-Mail teilen Vor 10 MinutenClaus HeckingUS-KorrespondentKatholische Kirche in den USA: Trump-Drohung nicht zu rechtfertigenNach Donald Trumps neuesten Drohungen gegen Iran distanziert sich die politisch sonst so zurückhaltende katholische Kirche der USA von dem 79-jährigen Präsidenten. »Die Drohung, eine ganze Zivilisation zu vernichten, sowie das gezielte Angreifen ziviler Infrastruktur lassen sich moralisch nicht rechtfertigen. Es gibt andere Wege, Konflikte zwischen Völkern beizulegen«, schrieb Erzbischof Paul Coakley, der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten (USCCB) in einer Stellungnahme auf der Website der USCCB. »Ich appelliere an Präsident Trump, vom Abgrund des Krieges abzurücken und – um des Friedens willen und bevor noch mehr Menschenleben verloren gehen – eine gerechte Lösung auszuhandeln.« Zuvor hatte schon Papst Leo XIV., ein gebürtiger US-Amerikaner, Trumps jüngste Drohungen als »inakzeptabel« gegeißelt. Gläubige Christen zählen zu den wichtigsten Wählergruppen des Präsidenten und dessen republikanischen Partei. Bei den Präsidentschaftswahlen 2024 votierten 55 Prozent der teilnehmenden Katholiken für Trump – dessen Vize JD Vance sich selbst gern als gläubigen Katholiken darstellt. LinkLink kopierenFacebookAuf Facebook teilenXAuf X teilenE-MailPer E-Mail teilen Vor 16 MinutenMiriam KhanNachrichtenressortTrump-Sprecherin: US-Präsident will »bald« auf pakistanischen Vorschlag reagierenVermittler Pakistan hat kurz vor Ablauf von Trumps Deadline für Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus um eine Fristverlängerung gebeten. Diese Bitte habe den US-Präsidenten bereits erreicht, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt zum Nachrichtenportal »Axios«. Der US-Präsident werde »bald« darauf reagieren, so Leavitt weiter. Wann genau und auf welchem Weg, sagte sie nicht. Zitierte Nachricht Vor 17 MinutenMiriam KhanNachrichtenressortPakistan drängt Trump zu FristverlängerungPakistans Premierminister Shehbaz Sharif hat US-Präsident Trump um eine Verlängerung der Teheran gesetzten Frist für die Beendigung der Blockade der Straße von Hormus gebeten. Diese solle zwei Wochen betragen, schrieb Sharif in einem Beitrag auf X: »Um der Diplomatie eine Chance zu geben, bitte ich Präsident Trump eindringlich, die Frist um zwei Wochen zu verlängern.« Shehbaz Sharif on Twitter / XDiplomatic efforts for peaceful settlement of the ongoing war in the Middle East are progressing steadily, strongly and powerfully with the potential to lead to substantive results in near future. To allow diplomacy to run its course, I earnestly request President Trump to extend…— Shehbaz Sharif (@CMShehbaz) April 7, 2026 x.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.In dem Posting hieß es weiter, Pakistan bitte »die iranischen Brüder in aller Aufrichtigkeit, die Straße von Hormus für einen entsprechenden Zeitraum von zwei Wochen als Geste des guten Willens zu öffnen.« Sherif sprach von »stetigen, energischen und wirkungsvollen« diplomatischen Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Kriegs im Nahen Osten. Diese »bergen das Potenzial, in naher Zukunft zu substanziellen Ergebnissen zu führen«, so Sherif. Pakistan fungiert in dem Konflikt als Hauptvermittler zwischen Iran und den USA. Mehr anzeigenLinkLink kopierenFacebookAuf Facebook teilenXAuf X teilenE-MailPer E-Mail teilenLinkLink kopierenFacebookAuf Facebook teilenXAuf X teilenE-MailPer E-Mail teilen Vor 27 MinutenMiriam KhanNachrichtenressortIsrael warnt vor möglichem, verstärktem Beschuss in der NachtIsraels Armee geht davon aus, dass es möglicherweise zu verstärkten Angriffen auf das Land kommt. Hintergrund ist Trumps Ultimatum an Teheran, das in der Nacht (Ortszeit) ausläuft. »Nach einer Lagebeurteilung und als Teil der Vorbereitungen auf den Ablauf des Ultimatums kann es in den kommenden Stunden zu verstärktem Beschuss israelischen Territoriums kommen«, teilte das Militär auf X mit. In dem Beitrag heißt es weiter: »Die israelischen Streitkräfte sind sowohl für Verteidigung als auch für Angriff gerüstet.« Iran hatte zuvor Gegenangriffe angekündigt für den Fall, dass es etwa zu Attacken auf die iranischen Energieanlagen kommen sollte. צבא ההגנה לישראל on Twitter / Xלאחר קיום הערכת מצב וכחלק מהערכות לפקיעת מועד האולטימטום, ייתכן ירי מוגבר לעבר שטח מדינת ישראל בשעות הקרובות.צה"ל מדגיש כי בשלב זה יש לגלות עירנות, דריכות, לנהוג באחריות ולהישמע להנחיות פיקוד העורף המתעדכנות מעת לעת.במידה ויחולו שינויים בהערכת המצב, הציבור יעודכן בהתאם.…— צבא ההגנה לישראל (@idfonline) April 7, 2026 x.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.LinkLink kopierenFacebookAuf Facebook teilenXAuf X teilenE-MailPer E-Mail teilen Vor 27 MinutenMathieu von RohrRessortleiter AuslandWie Netanyahu Trump zum Krieg überredete – ein neues Buch schildert Details Zwei Wochen vor dem Beginn des Irankriegs trafen sich Trumps engste Berater in einer Reihe geheimer Sitzungen im Situation Room des Weißen Hauses. Die »New York Times« hat auf Grundlage von Recherchen ihrer Redakteure bislang unbekannte Details veröffentlicht. Die wichtigsten Erkenntnisse: Netanyahu präsentierte einen Plan für den Regimewechsel – und verkaufte ihn als sicheren Sieg. Am 11. Februar erschien der israelische Premier Benjamin Netanyahu laut »NYT« im Weißen Haus und hielt im Situation Room einen einstündigen Vortrag. Netanyahu und sein Team skizzierten, was sie als nahezu sicheren Sieg darstellten: Irans Raketenprogramm könne in wenigen Wochen zerstört werden, die Straße von Hormus bleibe offen, Vergeltungsmaßnahmen gegen amerikanische Interessen würden minimal bleiben. Der Mossad werde Unruhen in Iran schüren, ein Volksaufstand das Regime zu Fall bringen. Netanyahu spielte dabei, so die NYT, ein Video mit möglichen Nachfolgern vor – darunter Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs. Trumps Reaktion, laut Bericht: »Klingt gut für mich.« US-Geheimdienstchef nannte Netanyahus Szenarien absurd. CIA-Direktor John Ratcliffe tat das israelische Regime-Change-Szenario laut dem Bericht mit einem Wort ab: »farcical« (absurd). Außenminister Marco Rubio soll gesagt haben: »Mit anderen Worten: Es ist Schwachsinn«. Dann habe General Dan Caine, Chef des amerikanischen Generalstabs, das Wort ergriffen – und das vielleicht schärfste Urteil über die israelische Präsentation geliefert: »Sir, das ist nach meiner Erfahrung die Standardvorgehensweise der Israelis. Sie überverkaufen und ihre Pläne sind nicht immer ausgearbeitet. Sie wissen, dass sie uns brauchen – und deshalb werben sie so aggressiv«. Trump hörte demnach zu – und ging darüber hinweg. Den Regimewechsel erklärte er zu »deren Problem«. Sein Interesse an der Zerstörung des iranischen Militärs blieb ungebrochen. John Ratcliff. Foto: IMAGO/Yuri Gripas - Abaca/Pool via CNPJD Vance war laut dem Bericht der Einzige, der ernsthaft Widerstand leistete. Der Vizepräsident warnte vor regionalem Chaos, hohen Verlusten, explodierenden Benzinpreisen und einer Erschöpfung der US-Waffenvorräte. Er sah den Krieg als Verrat an Trumps Wahlversprechen: keine neuen Kriege. Beim finalen Treffen am 26. Februar soll er dem Präsidenten gesagt haben: »Du weißt, dass ich das für eine schlechte Idee halte. Aber wenn du es durchziehen willst, werde ich dich unterstützen.« Andere Berater schwiegen trotz Bedenken. Verteidigungsminister Pete Hegseth sei der enthusiastischste Befürworter gewesen (»Wir müssen uns früher oder später ohnehin um die Iraner kümmern«). Außenminister Rubio sei skeptisch gewesen, habe aber nichts gesagt. Stabschefin Susie Wiles sorgte sich laut dem Bericht um die Auswirkungen auf die Midterms – schwieg jedoch. General Dan Caine benannte Risiken, enthielt sich aber jeglicher klaren Empfehlung. Trump war überzeugt: Es wird ein schneller Krieg. Ermutigt durch die schwache Reaktion Irans auf US-Angriffe auf Atomanlagen im Juni sowie die Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro im Januar glaubte Trump, so die NYT, an einen blitzschnellen Sieg. Als der MAGA-Journalist Tucker Carlson ihn privat fragte, wie er so sicher sein könne, dass alles gut gehe, antwortete Trump: »Weil es immer so ist.«Anders als in seiner ersten Amtszeit, in der viele Berater ihn zu bremsen versuchten, umgeben Trump heute laut »NYT« Männer und Frauen, die ihn als »großen Mann der Geschichte« betrachten. Die Entscheidung, die USA in einen weiteren Nahostkrieg zu führen, basierte demnach nicht auf Geheimdienstanalysen – sondern auf Trumps Bauchgefühl. Mehr anzeigenLinkLink kopierenFacebookAuf Facebook teilenXAuf X teilenE-MailPer E-Mail teilen Vor 29 MinutenMiriam KhanNachrichtenressortLiebe Leserinnen und Leser, der Krieg in Nahost geht weiter. Der SPIEGEL hält Sie wie gewohnt über alles Wichtige auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und den Büros unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen. LinkLink kopierenFacebookAuf Facebook teilenXAuf X teilenE-MailPer E-Mail teilenTickarooLive Blog Software Mit Material der Agenturen Startseite Feedback





