Iran-Krieg: Donald Trump schickt Steve Witkoff und Jared Kushner nicht nach Pakistan
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Irankrieg Trump schickt Witkoff und Kushner doch nicht nach Pakistan Im Ringen um ein Ende des Golfkriegs hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge die Reise seines Sondergesandten und seines Schwiegersohns gecancelt. Auch Irans Außenminister Abbas Araghchi soll Islamabad verlassen haben. 25.04.2026, 18.23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (1 Minute) 1 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Kushner und Witkoff Foto: Jacquelyn Martin / AFP aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Ein weiteres Mal enden Verhandlungen zwischen den USA und Iran, bevor sie begonnen haben: Donald Trump hat die Reise seiner Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner nach Pakistan abgesagt. Im Gespräch mit einer Reporterin des US-Nachrichtensenders Fox News berichtet der US-Präsident, er habe seinen Unterhändlern gesagt, dass sie keine weiteren »18-Stunden-Flüge« zu den Gesprächen in Pakistan unternehmen sollten, »um dort herumzusitzen und sinnlos herumzureden«. Stattdessen könnten die iranischen Vertreter »uns jederzeit anrufen«. Die USA hätten bei den Verhandlungen »alle Karten« in der Hand, sagte der US-Präsident weiter. Die Absage der Reise nach Islamabad bedeute nicht, dass der Irankrieg nach einer Waffenruhe nun fortgesetzt werde, sagte er der Nachrichten-Website »Axios«. »Axios«-Reporter Barak Ravid schrieb auf der Plattform X , Trump habe die Absage mit der »iranischen Haltung in den Verhandlungen« begründet. Kurz zuvor hatte es aus pakistanischen Sicherheitskreisen geheißen, der iranische Außenminister Abbas Araghchi sei wieder aus Islamabad abgereist, ohne US-Vertreter zu treffen. Araghchi schrieb nach Trumps Ankündigung auf X , es bleibe abzuwarten, ob die USA es mit der Diplomatie ernst meinten. Bild vergrößern Pakistans Außenminister Ishaq Dar (links) und sein iranischer Kollege Abbas Araghchi am 24. April Foto: AFP Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hatte erst am Freitag angekündigt, dass Kushner und Witkoff am Samstagmorgen (Ortszeit Washington) nach Pakistan aufbrechen würden. Die Iraner hätten darum gebeten, persönlich zu sprechen, betonte sie. Araghchi war am Freitagabend in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eingetroffen. Aus Iran wurde die Darstellung des Weißen Hauses jedoch zurückgewiesen: Außenamtssprecher Esmaeil Baqaei sagte, es sei kein Treffen mit der amerikanischen Seite geplant – es werde nur mit den pakistanischen Vermittlern gesprochen. An diesem Samstag traf Araghchi dann nach Angaben des Staatssenders Irib in Islamabad zunächst den pakistanischen Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen zur Beilegung des Kriegs spielt. Später sprach Araghchi auch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten Shebaz Sharif, wie dessen Büro mitteilte. Mehr zum Thema Bericht der »New York Times«: Irans Oberster Führer Khamenei offenbar schwer verletzt, aber »klar im Kopf« Verhandlungen in Pakistan: Iran provoziert mit angeblich verbliebenem Raketenarsenal US-Angriff in Nahost: Trump nennt Irankrieg »kleinen Umweg« Dass die US-Vertreter nun gar nicht erst anreisen, unterstreicht, wie schwierig allein das Zustandekommen diplomatischer Gespräche zwischen den USA und Iran aktuell ist. Trump hatte am Dienstag einseitig die Waffenruhe mit Iran verlängert, ohne dabei ein klares Ende zu nennen. Sein Vizepräsident JD Vance sagte eine Reise nach Pakistan ebenfalls kurzfristig ab. Kurz zuvor hatte Iran einer Teilnahme an weiteren Verhandlungen in Pakistan eine Absage erteilt. Das Nachbarland Irans vermittelt in dem Konflikt. Verhandler der Konfliktparteien hatten sich vor zwei Wochen für eine erste direkte Gesprächsrunde in Islamabad getroffen – sie endete allerdings ohne Ergebnis. Zentrale Streitpunkte zwischen den USA und Iran sind das iranische Atomprogramm und die Sperrung der Straße von Hormus. dop/jah/AFP/dpa Startseite Feedback





