„Inzwischen weiß jeder, was ich gern esse“ - Söder will kein Food-Blogger mehr sein
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„Inzwischen weiß jeder, was ich gern esse“: Söder will kein Food-Blogger mehr seinNach parteiinternem Gegenwind in der CSUBayerns Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU) posiert mit Nürnberger Rostbratwürstchen – solche Bilder wird es nun seltener gebenFoto: markus.soeder/InstagramLenaGlöckner24.04.2026 - 12:52 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenMünchen – Lange Zeit prägten genau diese Bilder sein Image: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59, CSU), der genüsslich Spareribs abnagt, stolz leere Teller präsentiert und auf dem Oktoberfest täglich ein Hendl verdrückt – für viele Fans und Follower Instagram-Kult. Doch damit ist jetzt offenbar Schluss!Schon seit Wochen herrscht plötzlich Snack-Stille auf Söders Kanal. Keine neuen Bilder mit Burger, Bratwurst oder Döner – zuletzt stand er im März beim Kommunalwahlkampf selbst am Grill. Der letzte Söder-klassische „Biss-Moment“? Nur mit etwas Scrollen zu finden: ein demonstrativ verputzter Döner, fein säuberlich in Szene gesetzt für seine Community.Der Klassiker unter den Söder-Essens-Fotos: Bayerns Ministerpräsident und ein Döner. Den „Söder Kebab“ hat die CSU inzwischen sogar als Marke angemeldetFoto: picture alliance/dpaSöder: „Gibt wirklich andere Themen“Die kulinarische Funkstille kommt nicht von ungefähr: Im Interview mit dem „Münchner Merkur“ erklärt Söder seinen Strategiewechsel: „Aktuell verschärft sich die wirtschaftliche und außenpolitische Lage von Woche zu Woche – die Kommunikation muss sich natürlich dieser Lage anpassen.“ Und weiter: „Inzwischen weiß aber auch jeder, was ich gern esse. Daher gibt es wirklich andere Themen.“Am liebsten präsentiert sich Söder mit bayerischen Spezialitäten: Hier beißt er in eine „Auszogne“ – ein HefeschmalzgebäckFoto: markus.soeder/InstagramFoodcontent CSU-intern nicht mehr gern gesehenGanz freiwillig ist der Rückzug vom Foodcontent aber trotzdem nicht. Söder räumt ein, dass es auch in der eigenen Partei rumorte. Seine „Söder isst“-Posts sorgten intern für Unmut...





