Invasive Art: Große Drüsenameise in Eschborn angekommen
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Invasive Art : Große Drüsenameise in Eschborn angekommenVon Andrea Diener30.04.2026, 07:26Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenKleines Tier, großer Schaden: Ein Exemplar der Großen DrüsenameisedpaEine Kolonie der invasiven Spezies wurde im Main-Taunus-Kreis festgestellt. Das hessische Umweltamt bittet Bürger, Vorkommen zu melden und nicht selbst tätig zu werden.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Eine Kolonie der Großen Drüsenameise (Tapinoma magnum) wurde in Eschborn festgestellt. Die Art stammt aus dem Mittelmeerraum und breitet sich seit einigen Jahren in Deutschland aus. Drüsenameisen sind dafür bekannt, unterirdische Kolonien zu bilden, die sich großflächig ausbreiten, auch unterhalb von Gebäuden oder Terrassen. Mit der Zeit entstehen dabei sogenannte Superkolonien mit mehreren Königinnen. Dies kann zu hohen Kosten bei Sanierung und Schädlingsbekämpfung führen, auch Infrastruktur kann beeinträchtigt werden.Von einem privaten Einsatz von Insektiziden wird abgeraten, diese wirken oft nur lokal auf betroffene Nester. Die Insekten verlegen diese dann, und die Kolonie breitet sich nur weiter aus. Eine Bekämpfung mit Insektiziden sollte nur von einem erfahrenen Schädlingsbekämpfungsunternehmen mit den geeigneten Mitteln durchgeführt werden. Daher ist eine frühzeitige Bestimmung und Meldung sinnvoll.Die Große Drüsenameise ist komplett schwarz gefärbt. Die Arbeiterinnen sind zwei bis fünf Millimeter groß und treten in verschiedenen Größen gemeinsam auf. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist der Knoten zwischen Vorder- und Hinterleib, der bei der Großen Drüsenameise flach und vom Hinterleib verdeckt ist. Im Sommer bildet die Ameisenart breite, mehrspurige Ameisenstraßen.Mehr zum ThemaAlarm in oFFENBACHDrüsenameise ist zurück und verursacht weiter Schäden





