Internet gegen Geld - Jetzt zocken die Mullahs die eigene Bevölkerung ab
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Internet gegen Geld: Jetzt zocken die Mullahs die eigene Bevölkerung abWer mit seinem Smartphone ins Internet gehen will, muss es bei den Mullahs beantragen und hohe Gebühren bezahlenFoto: via REUTERSStefanSchlagenhaufer28.04.2026 - 14:20 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenTeheran – Seit Monaten leben die Iraner im digitalen Lockdown. Es ist der längste staatlich verordnete Internet-Blackout der Geschichte. Jetzt wollen die Mullahs das Internet wieder anschalten. Doch nicht für alle. Nur ein begrenzter Personenkreis soll zu extrem hohen Preisen wieder online gehen dürfen. Das Regime will mit dem „Internet Pro“ Kasse machen und überwachen, wer welche Informationen im Internet einholt oder veröffentlicht.Schon vor Beginn des Krieges der USA und Israels gegen das Terror-Regime in Teheran hatten die Mullahs eine landesweite Internet-Sperre wegen der Proteste verhängt. Seither ist das Land offline: kein freier Zugang zum globalen Netz, keine unabhängigen Informationen, kein digitaler Kontakt zur Außenwelt für die große Mehrheit der Bevölkerung.Iranische Auslandsmedien berichten vom neuen „Internet Pro“Foto: iranuprisings/InstagramJetzt berichten iranische Auslandsmedien, dass in einem ersten Schritt ausgewählte iranische Unternehmen und Institutionen den globalen Internetzugang wiedererlangen sollen. Im zweiten Schritt soll auch die Bevölkerung wieder online gehen dürfen – allerdings nur der Teil, der es sich leisten kann. Und: Voraussetzung ist neben bestimmten Tätigkeiten und hohen Gebühren auch die Registrierung mit den eigenen persönlichen Daten. Die Umsetzung erfolgt Berichten zufolge auf einen Beschluss des Nationalen Sicherheitsrats und wird vom Nationalen Zentrum für Cyberspace koordiniert. Antragsteller müssen ein Gesuch samt Identitäts- und Berufsnachweisen bei einem eigens eingerichteten Gremium einreichen. Iran vom weltweiten Internet gekapptBis zum Krieg gehörten Instagram, Telegram und WhatsApp für die meisten Iraner zum Alltag. Holly Dagres (40...





