Heute Krisen-Interview im TV - Darum läuft es für Merz nicht – und das ist sein Plan B
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Heute Krisen-Interview im TV: Darum läuft es für Merz nicht – und das ist sein Plan BIntrigen, Gerüchte, Ultimaten ++ Wie die SPD endlich auf Linie gebracht werden sollHat keinen Lauf: Kanzler Friedrich Merz (70, CDU)Foto: Kay Nietfeld/dpaPeterTiedeBurkhardUhlenbroich03.05.2026 - 16:58 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Ungewöhnlich für Friedrich Merz (70, CDU), dem selbst Freunde nachsagen, er glaube, vieles besser zu wissen: Der Kanzler hat sich faktisch selbst zu „Miosga“ in die ARD eingeladen. Er sieht sich offenbar in Erklärungsnot. Im „Spiegel“-Interview hat er es diese Woche schon versucht – vergeblich. Nun, nach fast genau einem Jahr im Amt (6. Mai), also „Miosga“ (21.45 Uhr).Und zu erklären gibt es viel: Es läuft nicht. Nicht für ihn (letzter beim BILD-Politiker-Ranking), nicht für die Union (24 Prozent) und auch nicht für seine Regierung: 73 Prozent trauen dem Merz-Kabinett nichts mehr zu. Auch die SPD verliert weiter.Und das hat Gründe. Die BILD-Analyse:Der Teppichweb-Fehler von Anfang anMerz hat aus Sicht der Union gleich zu Beginn Fehler gemacht, die sich – wie beim Teppichweben – nicht mehr korrigieren lassen:Der SPD die Finanzen (Lars Klingbeil) sowie Arbeit und Soziales (Bärbel Bas) zu überlassen, gibt ihr Kontrolle über Haushalt und Sozialetat. Beides will die Union reformieren, wird dabei aber von der SPD ausgebremst.Personal: Merz bekommt Kanzleramt und Kommunikation nicht in den Griff, auch sonst gelten viele CDU-Minister als schwach.Die Union – ein Duo mit EigenheitenCDU und CSU bilden zwar eine Fraktionsgemeinschaft, setzen aber etwa in Migrations- und Wirtschaftspolitik unterschiedliche Akzente. Gegen die CDU setzte die CSU die teure „Mütterrente 2“ durch.Einig sind sich beide im Frust über die SPD: Zweimal habe man auf Bitten der SPD Forderungen zurückgestellt (vor Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie vor dem 1. Mai) – ohne Gegenleistung danach. „Nach dem ersten Mai werden wir sehen, wohin die SPD abdreht...




