Grünen-Rentenexperte: Merz „will die gesetzliche Rente zu einem Billigprodukt degradieren“
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Grünen-Rentenexperte : Merz „will die gesetzliche Rente zu einem Billigprodukt degradieren“21.04.2026, 20:13Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken .dpaDass Friedrich Merz in der gesetzlichen Rentenversicherung in Zukunft lediglich eine „Basisabsicherung“ sieht, sorgt für viel Unmut. Was Kritiker bemängeln. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stößt mit Überlegungen zu drastischen Einschnitten im gesetzlichen Rentensystem auf scharfen Widerspruch – nicht nur vom Koalitionspartner SPD. Auch aus der Opposition gibt es Kritik.Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Andreas Audretsch, sieht ein Missmanagement vonseiten Merz. Die Aufgabe des Kanzlers sei, „für grundlegende Reformen zu werben, nicht für einen Abriss des ganzen Rentensystems“. Armin Grau, Rentenexperte der Grünen, sagte, Friedrich Merz wolle „die gesetzliche Rente zu einem Billigprodukt degradieren, auf das sich die Menschen nicht mehr verlassen können“.„Erbitterter Widerstand“ aus der SPDSPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sagte dem „Spiegel“, die Aussage von Merz sei „inakzeptabel“. „Wenn der Bundeskanzler die gesetzliche Rente auf eine ‚Basisrente‘ herunter rasieren will, wird er auf den erbitterten Widerstand der Sozialdemokratie treffen“, so Klüssendorf. Er kündigte „erbitterten Widerstand“ gegen solche Pläne an.Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Dirk Wiese, sagte der „Zeit“: „Ich bin doch einigermaßen überrascht von den Äußerungen des Kanzlers vor dem Hintergrund der zukunftsweisenden Vorschläge der SPD in der Koalition.“Die Linkspartei bemängelt die Aussagen des Bundeskanzlers ebenfalls. Die Vorsitzende der Partei, Ines Schwerdtner, sieht darin eine „Kampfansage an die Millionen hart arbeitenden Menschen im Land“. Diese „abgehobene Politik“ führe zu einem Verlust des Vertrauens und der Hoffnung der Menschen in die Politik, sagte...





