Gleich beschließen Merz und Klingbeil - 197 Milliarden Euro neue Schulden!
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Gleich beschließen Merz und Klingbeil: 197 Milliarden Euro neue Schulden!Deutschlands oberste Schuldenmacher: Vizekanzler Lars Klingbeil (48, SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) Foto: Kay Nietfeld/dpaDennis Drehermit Material von Reuters29.04.2026 - 09:38 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Eine „1“, eine „9“ und eine „7“ und dann noch einmal neun Nullen – ergibt schwindelerregende 197 Milliarden Euro! Die Summe, die die Bundesregierung heute als neue Schulden beschließen möchte. Dabei sind allein 42,7 Milliarden Euro im Haushalt 2027 für Zinszahlungen vorgesehen. Sie fließen also nicht etwa in neue Krankenhäuser, Schulen oder Straßen – sondern werden benötigt, um Altschulden zu begleichen. Und der nächste Schulden-Hammer wartet bereits. Das Bundeskabinett trifft sich am Vormittag (10 Uhr) in Berlin. Auf der Tagesordnung stehen der Bundeshaushalt 2027 und die grobe Finanzplanung bis 2030. Wie aus einem Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (48, SPD) hervorgeht, sollen die Gesamtausgaben zunächst auf 543,3 Milliarden Euro im Jahr 2027 (2026: 524,5 Milliarden Euro) und dann sogar auf 625,1 Milliarden Euro im Jahr 2030 ansteigen. Nur ein Teil der geplanten Ausgaben ist durch die erwarteten Steuereinnahmen gedeckt. Für 2027 rechnet die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) sogar mit einem satten Minus von rund 197 Milliarden Euro. Zinslast frisst MilliardenDamit verschuldet sich Deutschland immer weiter – allen Reformversprechen zum Trotz. Um das Ausmaß der Schulden zu verschleiern, greift die Regierung in die Trickkiste. Sie trennt die Finanzplanung in einen „Kernhaushalt“, für den 2027 „nur“ neue Schulden in Höhe von 110,8 Milliarden Euro vorgesehen sind, und das „Sondervermögen“. Das sind die 2025 mit der Mehrheit des alten Bundestages beschlossenen XXL-Schulden in Höhe von 500 Milliarden Euro. Sie sollen innerhalb von zehn Jahren in „öffentliche Infrastruktur und Klimaneutralität“ fließen. Auch die Bundeswehr kann s...



