Gewalt-Exzess in Berlin - Ich sagte dem Nachbarn, dass er im Hof nicht grillen darf
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Gewalt-Exzess in Berlin: Ich habe dem Nachbarn gesagt, dass er im Hof nicht grillen darfJetzt sehe ich so ausSteven K. wurde am Sonntag ins Klinikum geprügelt, weil er Mieter auf ein Grillverbot aufmerksam gemacht hatteFoto: Timo BeurichTimoBeurichMatthiasLukaschewitsch05.05.2026 - 20:01 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Das Gesicht ist übersät mit Platzwunden, die Nase gebrochen und geschwollen, die Augenpartien rot und violett. Unter dem rechten Jochbein zieht sich eine blutunterlaufene Schwellung von der Nase bis zur Wange. Steven K. (36) ist der Mieter, der am Sonntagnachmittag im Hinterhof des Mietshauses im Berliner Stadtteil Friedrichsfelde krankenhausreif geprügelt wurde. Nach seiner Aussage war der Auslöser: Er hatte Nachbarn auf ein Grillverbot hingewiesen, das für alle Mieter im Haus gilt. Mindestens zwei Männer sollen den Familienvater (seine Tochter ist drei Monate alt) so übel zugerichtet haben.Das T-Shirt ist blutverschmiert von den Platzwunden, die Nase ist gebrochen – Steven K. in der NotaufnahmeFoto: Timo BeurichDas Grillen stank vielen Mietern schon im vergangenen Jahr gewaltig. Es waren immer wieder dieselben Mieter, die verbotenerweise im Hof brutzelten. Steven K. ärgert das: „Die Rauchschwaden ziehen direkt ins Fenster des Kinderzimmers. Das können wir dann nicht mehr öffnen.“Am Sonntag begannen die Vorbereitungen laut Steven K. morgens um 8 Uhr. Er sagt BILD: „Die haben Stühle und Tische in den Hof gebracht.“ Er habe dann einen der Mieter, der zu einer Familie aus Rumänien gehört, angesprochen und auf das Grillverbot hingewiesen. „Dann war auch Ruhe. Der Mieter brachte die Sachen wieder zurück.“Das Ganze wiederholte sich noch zweimal: Wieder wurden Tische und Stühle aufgestellt – und nach Intervention von Steven K. wieder abgebaut. Als der Nachbar beim dritten Mal schon im Begriff war, den Grill anzuheizen, rief K. die Polizei.Grillen ist im Hof auf der Rasenfläche in diesem Mietshaus an der Lincolnstraße verboten – so st...





